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Rendsburg Fördergeld macht Kopfzerbrechen
Lokales Rendsburg Fördergeld macht Kopfzerbrechen
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06:07 11.10.2018
Von Sven Janssen
Im Kampf gegen den Kotgeruch von Mardern und Mäusen wird derzeit die Decke im Schulgebäude saniert. Auch eine Erweiterung ist hier geplant, Gesamtkosten 134.000 Euro. Quelle: Sven Janssen
Melsdorf

Die Gemeinde hatte im Impuls-Programm des Landes zur Schulsanierung knappe 1,2 Millionen Euro angemeldet, für die Berechnung der möglichen Förderung wurden aber nur Kosten von 629.800 Euro berücksichtigt.

Mäuse und Marder haben in der Decke gehaust

Im Antrag der Gemeinde stand gleich ein ganzes Maßnahmenpaket für die Regenbogenschule. Angefangen beim Gebäudeensemble der Grundschule: Im Rolandbau müssen die Decken saniert werden (50.000), weil Mäuse und Marder ihre Exkremente dort hinterlassen haben und es in den Räumen ekelerregend stinkt, auch eine Erweiterung ist angedacht (8400 Euro).

Das Dach des Hauptgebäudes, in dem die betreute Grundschule untergebracht ist, soll saniert werden, Heizungsanlage und Elektrik müssen erneuert werden (insgesamt 159.400 Euro). Ein Nebengebäude soll komplett saniert und zu einem Werkraum umgebaut werden (140800 Euro). Die Sanitärräume sollen barrierefrei werden und brauchen eine neue Elektrik und neue Fenster (44.400). Für die Gestaltung von Schulhof und Parkplatz schrieben die Melsdorfer 86.100 Euro in die Impulsanmeldung.

315.000 Euro für die Sporthalle bewilligt

Gleichzeitig wurden auch Kosten für die Sanierung der Sporthalle in Höhe von 629.800 Euro angemeldet. Für die Melsdorfer das Projekt, das die geringste Priorität habe, so Bürgermeisterin Anke Szodruch (CDU). Für die Expertenkommission des Landes, die die einzelnen Anmeldungen geprüft und priorisiert hat, ist die Sporthalle aber das einzige Projekt, für das Fördergelder in Aussicht gestellt werden. Knapp 315.000 Euro würde die Gemeinde erhalten, wenn sie die Maßnahme bis zum September 2019 beantragt.

Die Halle soll eigentlich neu gebaut werden

„Das könnte schwierig werden, denn eigentlich überlegen wir, die Sporthalle neu zu bauen“, sagte Szodruch. Fraglich ist, ob diese Planung bis zum Antragsschluss fertig sind. Wenn nicht, würden die Fördergelder verfallen. Lieber wäre es der Bürgermeisterin, dass sich das Land an den anderen Sanierungskosten beteilige. Immerhin habe die Gemeinde in den vergangenen Jahren in den Schulneubau und Sanierungen schon 800000 Euro investiert.

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