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Sanitäre Räume in der Turnhalle perfekt

Mielkendorf Sanitäre Räume in der Turnhalle perfekt

„Es hat alles geklappt." Das sagt Mielkendorfs Bürgermeister Manfred Tank und strahlt. Geklappt haben die Arbeiten an den Sanitärräumen der Sporthalle, seit Anfang der Woche können die Sportler wieder Duschen und Toiletten benutzen. 265000 Euro sind in das gesamte Projekt geflossen.

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Quelle: Sorka Eixmann

Mielkendorf. „Das ist viel Geld, aber die Sporthalle wurde auch schon 1982 eingeweiht. Die sanitären Anlagen waren zwischenzeitlich wirklich marode“, betont Tank. Und nicht nur das: „Als geplant wurde, Schule und Turnhalle zu sanieren, wurde auch unter der Erde nach dem Zustand des Baus geguckt“, erinnert sich Tank. Dabei wurde deutlich, dass große Teile des maroden Schmutzwasserkanals unter dem Gebäude, genauer gesagt unter den Duschräumen, liegen. Also musste die Kanalisation vor der Instandsetzung der Sanitäranlagen saniert werden. „Alles andere wäre ja unsinnig.“

Seit Mitte Februar pausierte der Sport

In der zweiten Januarwoche begannen die Arbeiten, Mitte Februar war es dann auch mit dem Sport in der Halle vorbei. Aber: „Die Sportler waren sehr verständnisvoll. Alle wussten natürlich auch, dass es nach den Arbeiten schöner und besser wird“, sagt der Bürgermeister.

Beim Rundgang durch die sanierten Räume zeigt sich, was Manfred Tank meint: Insgesamt sind pro Umkleidekabine acht neue Duschen installiert worden, dazu sechs neue Waschbecken sowie ein eigenständiger WC-Raum, ebenfalls mit Waschbecken.

Neu ist eine behindertengerechte Toilette

Neu ist auch eine behindertengerechte Toilette – „So was gab es vorher gar nicht“ – sowie ein kleiner Abstellraum und ein Raum, in dem die komplette Technik installiert ist. Das Besondere an den Duschen: „Alle zwölf Stunden gehen die Duschen an, wenn sie nicht genutzt werden. Damit das stehende Wasser aus den Leitungen kommt und es nicht zu Verkeimungen kommt.“

Dazu wurde neu gefliest, die Umkleidekabinen und auch alle Türen neu gestrichen. „Es ist wirklich ganz toll geworden“, so Tank. „Wir hatten Glück und sind auch noch in die Förderung des Landes gekommen. 80000 Euro bekommt die Gemeinde, 50000 haben wir noch in einer Rücklage für Sanierungsvorhaben. Das bedeutet, dass wir die Hälfte der Summe schon haben“, freut sich Tank.

Von Sorka Eixmann

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