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Rendsburg In Molfsee sind die Bienen los
Lokales Rendsburg In Molfsee sind die Bienen los
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18:33 11.02.2019
Molfsee

Elf Stationen sind in der Aula der Grundschule aufgebaut, als die Schüler der 2 a den Raum betreten, sind sie zielstrebig unterwegs: Max, Jannis und Til schnappen sich „ihre“ Biene und gehen geradewegs an „ihre“ Lieblingsstation, obwohl: „Eigentlich sind alle Stationen gut“, betont der achtjährige Max während sein Klassenkamerad Jannis bereits die BeeBot programmiert. 

Und schon saust die BeeBot los - ihr Ziel: „Sie soll möglichst viele Kegel umwerfen“, erklärt Jannis seine Programmierung. Das klappt auch anfangs ganz gut, nur dann dreht sich der Mini-Roboter in die falsche Richtung und fast wäre die „Biene“ vom Tisch gestürzt. „Das müsst ihr noch mal ändern, die Drehung ist falsch“, erklärt Lehrerin Birthe Mohr.

Medienkompetenz an der Grundschule

Mohr hat sich gemeinsam mit Kollegin Tamara Niemann aus der Grundschule Eidertal Mielkendorf für das Projekt eingesetzt, beide begleiten die Fachrichtung Medienkompetenz an der Grundschule. „Es ist ein Lernroboter für die Vorstufe zum Programmieren, die Kinder aus allen Klassen sind begeistert“, weiß Mohr. Dabei seien Jungen genauso interessiert wie Mädchen. Die Grundschule arbeitet intensiv an der Erstellung eines Medienkonzeptes, beide Lehrkräfte haben sich dafür in entsprechenden Fortbildungen schulen lassen.

Vier Wochen lang sind elf „Bienen“ in den beiden Standorten zu finden, bevor die BeeBots in weitere Grundschulen abschwirren. „Sechs Unterrichtsstunden pro Klasse sind vorgesehen“, erläutert Birthe Mohr.

Unterschiedliche Stationen

Die Stationen in der Aula sind ganz unterschiedlich. Neben dem Tisch, auf dem die Kegel aufgebaut sind, sind die meisten Stationen auf dem Boden zu finden. „Wir haben auch eine Karte, auf der eine Straße, Geschäfte oder ein Spielplatz zu finden sind. Auch da kann die BeeBot programmiert werden, auch mit Pausen“, so Mohr. Ein Schritt der „Biene“ ist immer das Zurücklegen eines 15 mal 15 Zentimeter großen Quadrats.

Während die achtjährige Karla die einzelnen Karten mit den jeweiligen Aufgaben studiert, ist Klassenkameraden Nike bereits eifrig dabei, die „Biene“ zu programmieren. „Das macht sehr viel Spaß, wenn die Biene dann den Weg nimmt, den wir vorgegeben, also programmiert haben“, freut sich Nike über das Ergebnis, denn ihr kleiner, gelb-schwarzer Roboter mit den leuchtenden Augen läuft exakt den Weg, der ihm durch die Mädchen vorgegeben wurde. „Manchmal ist schwer und manchmal ist es einfach mit der Programmierung“, fügt Karla noch hinzu.

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Von Sorka Eixmann

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