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Rendsburg Gemeinde berät über neues Beleuchtungskonzept
Lokales Rendsburg Gemeinde berät über neues Beleuchtungskonzept
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18:35 06.09.2016
Von Frank Scheer
Die Peitschenlampen sollen aus dem Mühbrooker Ortsbild, wie hier an der Dorfbucht am Einfelder See, verschwinden. Quelle: Frank Scheer
Mühbrook

„Seit 20 Jahren ist die Erneuerung im Gespräch. Aber immer wieder ist sie verschoben worden“, sagte Bürgermeister Wulf Klüver auf Nachfrage unserer Zeitung. Nun habe die Gemeinde ein finanzielles Polster in der Rücklage, und zusammen mit der Straßensanierung sollte es demnächst mit der Umsetzung etwas werden: Das Sparguthaben der Gemeinde belief sich im April auf 690000 Euro.

 In der jüngsten Sitzung des Bau- und Wegeausschusses stellte Gemeindevertreter Jens Heeck vor gut zwei Wochen bereits Details der Planungen und einen Standortplan, den er mit dem Gremiumsvorsitzenden Rainer Hencke ausgearbeitet hatte, vor. Vorgesehen ist eine Umstellung auf LED-Leuchtmittel. Der Kostenrahmen steht noch nicht fest, durch die Stromersparnis soll sich die Investition in vier bis sechs Jahren bereits amortisiert haben.

 Die Lampen sollen zukünftig einen Abstand von 35 bis 40 Meter haben. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins mit einem Ingenieur. „Mit den Anwohnern ist besprochen worden, dass neue Laternen nicht unmittelbar vor den Hauseingängen stehen werden“, so Heeck. „Auf Peitschenlampen wird verzichtet“, ergänzte der Finanzausschussvorsitzende. Der zukünftige Lampenkopf-Typ soll bei der heutigen Sitzung auch zur Sprache kommen. Festgelegt hat man sich noch nicht.

 Offen ist laut Heeck auch, ob die neuen Masten silber oder schwarz sein sollen. Fest steht aber, dass der ganze Ort bis auf eine Ausnahme einheitlich bestückt werden soll. Der einzige Bereich, der lampen-technisch so bleiben soll wie bisher, ist das Gewerbegebiet Tökshorst: Die dortigen technischen Leuchten sind erst knapp über zehn Jahre alt. In den jüngeren Neubaugebieten soll nur der Lampenkopf ausgetauscht werden.

 Damit es in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit auf den Straßen heller wird, sollen die überwucherten Lampen freigeschnitten werden. Eine Prüfung durch das Amt habe ergeben, dass dies ordnungsrechtlich möglich ist. Die Anlieger sollen demnächst von der Verwaltung angeschrieben werden.

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