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Rendsburg Mehr Platz im DRK-Kindergarten
Lokales Rendsburg Mehr Platz im DRK-Kindergarten
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19:50 29.01.2017
Von Beate König
Bürgermeister Horst Krebs – mit Susanne Euler (2. v. l.) aus dem Kuratoriumsvorstand des DRK Kindergartens – hatte für Fördervereinsvorsitzende Merle Ruwolt zur Einweihung des Erweiterungsbaus einen Gutschein dabei: im Sommer Eis für alle. Quelle: Beate König
Nortorf

Im September 2015 hatten die Arbeiten am Kindergarten mit 600 Quadratmeter Grundfläche begonnen. Eine weitere Gruppe für über Dreijährige und eine Krabbelgruppe haben jetzt genügend Platz bekommen. Sozialraum und Verwaltungsbereich kamen dazu. Gut 120 Kinder können jetzt betreut werden. Das alte Gebäude wurde energetisch saniert, erhielt unter anderem neue Fensterbänke und Schallschutz.

 „Anfangs hat es bei den politischen Entscheidungen etwas geruckelt, dann lief alles einvernehmlich“, erinnerte der Bürgermeister – nicht alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung konnten sich von Anfang an für einen Anbau erwärmen. In der Diskussion war zeitweilig auch ein Neubau gewesen. Krebs erinnerte: Ein Großteil der Kosten wurden über Zuschüsse vom Land finanziert.

 Architekt Kick lobte das Team um Kita-Leiterin Petra Johannsen. Für den Planer bemerkenswert: Der Kindergartenbetrieb lief parallel zum Umbau im Gebäude weiter, die Kosten für einen zeitweiligen Umzug wurden dadurch gespart. Für die Erzieher hieß das, Fragen zu den Handwerkerarbeiten zu beantworten: „Sie haben jetzt fast wie in einem dualen Studium alles über Bau gelernt“, meinte Kick schmunzelnd.

 Bürgermeister Krebs hatte kein „Flachgeschenk“ im Umschlag dabei: „Das Geld ist verbraucht“, erklärte er. Stattdessen überreichte er der Fördervereinsvorsitzenden Merle Ruwolt ein riesiges Eishörnchen aus Karton: „Das ist zum Sommerfest ein Eis-Gutschein für alle.“

 Vater Johannes Löffler war beim ersten Rundgang von den verwendeten Baumaterialien in den neuen Räumen überzeugt. „Schöne, kindgerechte Farben. Gut, dass Linoleumboden verlegt wurde, das ist besser als die Fliesen im Flur.“ Das Konzept des DRK-Kindergartens überzeugt ihn: „Unsere Tochter Laira fühlt sich wohl in der Krabbelgruppe. Unser zweites Kind, das im Mai geboren werden soll, ist schon angemeldet.“

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