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Rendsburg Fördeschiffe helfen in Rendsburg
Lokales Rendsburg Fördeschiffe helfen in Rendsburg
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22:07 25.05.2016
Von Hans-Jürgen Jensen
Der Schlepper „Kitzeberg“ ist auch als Fährschiff für Fußgänger und Radfahrer auf der Kieler Förde unterwegs. Quelle: Frank Behling
Rendsburg

 „Bei Bedarf“ heißt: Einer dieser Schlepper des privaten Unternehmens kommt nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) nur, wenn es Probleme im Rendsburger Fußgängertunnel gibt – bei Wartungsarbeiten, Pannen oder Großveranstaltungen. Sie sollen Ersatz für die nach einer Kollision mit einem auf dem Nord-Ostsee-Kanal fahrenden Frachter beschädigte Schwebefähre sein. Anlegestellen sind in der Nähe des Fußgängertunnels.

 Erstmals soll ein Schlepper am 7. Juni für voraussichtlich acht Stunden kommen, sagt Lutz Peers, der beim WSA den Einsatz plant. Dann sind Wartungsarbeiten an den Aufzügen im Fußgängertunnel geplant. Zu einem Engpass soll es aber schon vorher kommen. In der kommenden Woche falle von Dienstag bis Donnerstag eine der beiden Rolltreppen am Nordausgang des Fußgängertunnels wegen einer Reparatur aus, kündigte WSA-Außenbezirksleiter Jörg Winkelmann. Um Staus zu vermeiden, werde die benachbarte Rolltreppe in die Hauptverkehrsrichtung laufen – morgens nach Norden, mittags nach Süden, so wie der Schulweg ist.

 Wann die Reparatur der Schwebefähre beginnt? Das kann dauern. Seine Behörde könne zurzeit nicht sagen, wann die Arbeiten starten, sagt WSA-Sprecher Matthias Visser. „Ich kann nicht sagen, wann die Reparatur los geht und wie lange sie dauern wird.“ Das Ziel laute „schnellstmöglich“. Arbeiten seien nötig an der Elektro- und Maschinentechnik, die zum Antrieb der Schwebefähre auf der Eisenbahnhochbrücke gehören, sowie Stahlbauarbeiten am Wrack der Fähre, die über dem Nord-Ostsee-Kanal pendelt.

 Sein Amt erwarte zu Mitte Juni das Gutachten eines Hamburger Ingenieur-Büros, sagte Visser. Dieses sollte eine „zweite Meinung“ abgeben, nachdem WSA-Experten das Wrack auf dem Bauhof an der Blenkinsopstraße untersucht hatten.

 Danach würden das WSA, die vorgesetzte Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn sowie das Bundesverkehrsministerium eine Entscheidung über den Umfang der Arbeiten treffen. Anschließend müsse das Wasser- und Schifffahrtsamt einen Detailplan für die Reparatur ausarbeiten.

 Der nächste Schritt sei dann die Ausschreibung. Ob dies beispielsweise EU-weit nötig ist, sei offen, weil die Einzelheiten noch nicht feststünden, sagte Visser. Damit sei auch noch nicht klar, welche Fristen das WSA einhalten müsse. Danach folge die Vergabe der Arbeiten.

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