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Rendsburg Neue Amtsverwaltung wird gebaut
Lokales Rendsburg Neue Amtsverwaltung wird gebaut
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18:14 10.10.2018
Von Sven Janssen
Das Amt Achterwehr hat die Fläche für den Amtsneubau neben dem Edeka-Markt in Felde gekauft. Quelle: Sven Janssen
Achterwehr

„Die Vormerkung des Grundstücks ist seit dieser Woche im Grundbuch eingetragen“, berichtete Amtsdirektor Joachim Brand. Schon am 20. August hätte man sich zur Vertragsunterzeichnung beim Notar mit den Verkäufern getroffen, die nicht alle persönlich erschienen waren. Da zum Teil die Vollmachten der Verkäufer-Vertreter fehlten, hätte sich das Verfahren bis zum 25. September hingezogen, so Brand. Jetzt sei aber alles komplett, und das Amt habe für das Amtsgebäude 5000 Quadratmeter der Fläche „Op de Wisch“ gekauft, die Gemeinde Felde die verbleibenden 3700 Quadratmeter.

Ausschreibung läuft europaweit

Für geschätzte 4,5 Millionen Euro soll auf der Fläche das neue Amtsgebäude entstehen. Da die Amtsverwaltung nicht in der Lage sei, die europaweiten Ausschreibungen selbst durchzuführen, und in dem komplexen Verfahren immer die Gefahr bestehe, Fehler zu machen, die negative finanzielle Auswirkungen hätten, hat der Amtsausschluss einstimmig beschlossen, die europaweiten Vergabeverfahren von der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) vornehmen zu lassen. Ein Generalplanungsbüro soll die Planungsleistungen für die Objektplanung, die gebäudetechnische Ausrüstung und die Tragwerksplanung übernehmen.

Keine öffentlich-private Partnerschaft

Auch die Frage, ob der Neubau im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) realisiert werden soll, stand zur Debatte. In dem Fall würde das Gebäude nur funktional beschrieben werden, ein privater Partner baue es dann und übergebe es schlüsselfertig, so der Amtsdirektor. Nach Vertragsschluss habe der öffentliche Partner keine Einflussmöglichkeit mehr. Dieses Verfahren sei nur dann möglich, wenn es wirtschaftlicher sei, erklärte Brand.

Investitionsvolumen von 4,5 Millionen Euro

Man habe sich im Amt Schrevenborn ein ÖPP-Projekt angeschaut, um die Erfolgsaussichten zu hinterfragen. Dort werde für 14,5 Millionen Euro eine neue Schule gebaut. Im Ergebnis, auch aus Gesprächen mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein, habe sich ergeben, dass bei ÖPP-Projekten schon während der Planungsphase erhebliche Kosten durch notwendige Vorleistungen entstünden. Außerdem sei das Projekt „Amtsneubau“ wegen des von der Investitionsbank eher als gering eingestuften Investitionsvolumens von 4,5 Millionen Euro wirtschaftlich nicht vorteilhaft. Deshalb entschied der Amtsausschuss einstimmig, für den Amtsneubau kein ÖPP-Verfahren zu wählen. sen

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