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Orgel ist im April fertig

Kirche in Boostedt Orgel ist im April fertig

Die neue Orgel für die Kirche in Boostedt strebt ihrer Vollendung entgegen. Orgelbaumeister Kurt Quathamer baut in seiner Bordesholmer Werkstatt das Instrument nach historischen Techniken – und freut sich über eine besondere Würdigung.

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Rund 900 Pfeifen in vielen Größen baut Kurt Quathamer in den Orgelneubau ein.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm/Boostedt. Die Unesco hat den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland als immaterielles Welterbe anerkannt. Für den 54-jährigen Handwerksmeister ist die vor wenigen Tagen erfolgte Auszeichnung eine Anerkennung seiner Handwerkskunst. Alle drei bis fünf Jahre bekommt Quathamer den Auftrag zum Bau einer neuen Orgel. Seit Februar arbeitet er an der Konstruktion, mit Orgelbaugeselle Harm Hansen verwendet er einen kompletten Eichenstamm, aus dem das Duo die verschiedensten Bauteile herstellt. Dazu werden Dichtungen, Muttern und andere Kleinteile aus Leder oder Filz selbst hergestellt. Gearbeitet wird weitgehen nach mittelalterlichen Techniken, erläutert der Orgelbaumeister.

Im April soll die Orgel mit 900 Pfeifen auf der Emporte der Bartholomäus-Kirche in Boostedt aufgebaut werden. Für Pfingsten ist die Einweihung geplant. Das Projekt mit einem Kostenvolumen von 200000 Euro ist zur Hälfte spendenfinanziert, 45000 Euro sind bereits eingeworben worden. Jetzt sucht die Kirchengemeinde Paten für die Pfeifen. Von 10 bis 950 Euro können Interessierte Patenschaften übernehmen – darunter für Besonderheiten wie die Oboen-Achtfußflöten.

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