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Rendsburg Neues Baugebiet auf dem Acker?
Lokales Rendsburg Neues Baugebiet auf dem Acker?
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18:10 19.11.2015
Die Gemeinde Bordesholm wird die Planungen für ein Neubaugebiet direkt im Anschluss an das bestehende Gebiet Tegel forcieren. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm

In einer Sondersitzung wird sich die Gemeindevertretung am Donnerstag, 26. November, ab 18.30 Uhr (Rathaus) mit diesen Empfehlungen befassen. Sollte sie grünes Licht geben, werden die Planungen angeschoben. Neun bis zwölf Monate könnten die dauern. Beim 7,4 Hektar großen Veranstaltungsplatz könnte mehr Zeit verstreichen, weil eine artenschutzrechtliche Potenzialabschätzung durch ein Büro erstellt werden muss.

 Die Tegel-Erweiterungsbebauung sehen die Fraktionen, aber auch Vertreter des Kreises als unproblematisch. Der Knick, der das Areal abgrenzt, muss erhalten bleiben. Sieben bis acht Grundstücke sollen in einem Streifen parallel zum bestehenden Neubaugebiet geschaffen werden.

 Der Veranstaltungsplatz gehört fast vollständig der Kommune. „Auch wegen der finanziellen Lage der Gemeinde ist eine Bebauung dort naheliegend“, so der Bauausschussvorsitzende Jörg Niedersberg (CDU). Für die SPD ist die Fläche in der Prioritätenliste nicht ganz vorne. Aber man müsse auch sehen, dass Einnahmen generiert werden, so Fraktionschef Ronald Büssow. In einer SPD-Mitgliederversammlung soll Anfang Dezember darüber abgestimmt werden. Derzeit ist im SPD-Wahlprogramm ein Passus drin, den Grüngürtel um Bordesholm zu schützen – und da liegt das Areal zum Teil drin.

 Favorisiert wird von der SPD eigentlich eine Bebauung südöstlich der Finnenhaussiedlung. Dafür müsste aber vorab ein Grundstückstausch zwischen Landwirten vollzogen werden. „Insgesamt muss sich die Gemeinde mehr im sozialen Wohnungsbau engagieren“, forderte Büssow.

 Die Fläche Tegel ist auch bei der FDP und den Grünen unstrittig. FDP-Chef Helmut Berger sieht auch den Veranstaltungsplatz realisierbar, aber die Erschließung und Vermarktung sollte nicht, wie von der SPD angeregt, durch die Kommune erfolgen. Ursula Schulz-Ehlbeck (Grüne) monierte, dass riesige Neubaugebiete nicht mehr zeitgemäß seien. Sie regte an, Anreize für Eigentümer zu schaffen, ihre Ein- zu Zweifamilienhäuser umzubauen.

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