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Rendsburg Nortorf lässt seine Straßen filmen
Lokales Rendsburg Nortorf lässt seine Straßen filmen
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06:21 26.07.2018
Von Beate König
Karl-Heinz Torresin zeigt, wie der Kleinbus mit den sechs auf die Straße gerichteten Kameras aussieht. Quelle: Beate König
Nortorf

38.000 Euro kostet der Film über Nortorfs Straßennetz, der von einem modifizierten Kleinbus aufgenommen wird. Mit Tempo 30 rollt der Wagen der Firma Eagle Eye, zu Deutsch Adlerauge, mit den sechs Kameras, die auf einem orangefarbenen Stahlaufbau montiert sind, durch die Stadt. Vom Dach des Busses aus wird der Zustand des Asphalts, der Fuß- und der Radwege dokumentiert. Auch Gullys, Schachtdeckel, Straßenlaternen, Bänke und Mülleimer, alles, was aus dem städtischen Besitz im öffentlichen Verkehrsraum zu finden ist, wird aufgenommen. Die Daten werden mit GPS exakt verortet.

Daten werden nicht veröffentlicht

„Datenerfassung per Kamera ist ein sensibles Thema“, sagt Ulrich Reimer aus der Amtsverwaltung. Als Google Earth mit einem ähnlich ausgestatteten Wagen Fotos für das öffentlich einsehbare Internet machte, gab es Bürgerbeschwerden. „Die Daten werden von der Fachfirma gelöscht, sobald sie ins nicht-öffentliche Geografische Informationssystem des Amtes (GIS) übertragen wurde“, betont Reimer.

Prioritätenliste für die Straßensanierung

Sechs Monate würden voraussichtlich für die Auswertung der Filme benötigt, erklärte Ingenieur Karl-Heinz Torresin. Bürger haben einen direkten Nutzen von der Befahrung, ergänzt er: Anhand der Bilder könne eine Prioritätenliste für die Straßensanierung aufgestellt werden.

Eine Kostenübersicht könne dann vorab beziffert werden. So könne die Stadt die Bürger frühzeitig informieren, ob und in welcher Höhe sie an den Kosten beteiligt würden oder beim Land Fördermittel beantragen.

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