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Rendsburg Nur zwei Gemeinden gegen Verlegung
Lokales Rendsburg Nur zwei Gemeinden gegen Verlegung
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19:30 01.03.2018
Von Sven Janssen
Der Amtsausschuss stimmte Mittwoch mehrheitlich für die Verlegung des Amtssitzes nach Felde. Quelle: Sven Janssen

Für Irritationen und reichlich Diskussionsbedarf sorgte auf der Sitzung ein nichtöffentlicher Tagesordnungspunkt, der auf der Sitzung in die Tagesordnung aufgenommen worden war und die Ausschussmitglieder überraschte. Nach KN-Informationen teilte Amtsdirektor Joachim Brand mit, dass Anfang Februar ein Angebot für ein Grundstück im Außenbereich Feldes eingegangen sei, das im Vergleich zum Grundstück Op de Wisch, wo der Neubau derzeit geplant ist, rund 100.000 Euro günstiger sei.

Von Felder Seite wurde jedoch klargestellt, dass nur der Preis neu sei, man die Fläche selbst seit 2017 kenne. Sie käme, auch wenn näher am Bahnhof gelegen, nicht in Frage, da sie zum Außenbereich gehöre. Das mache die Genehmigung der Landesplanung für eine Bebauung unwahrscheinlich, da die Innenbereichsentwicklung Vorrang habe. Zudem sei es Feldes Wunsch, den Amtsneubau im Ortszentrum zu errichten. Davon sei auch die von Felde zugesagte Bereitstellung von 12,5 Prozent der zentralörtlichen Mittel abhängig.

Jochen Simon (LG) als Vertreter Achterwehrs begründete sein Nein zur Amtsverlegung damit, dass die Alternative eines Umbaus in Achterwehr nicht vollständig geprüft wurde, obwohl die Kosten nur halb so hoch seien. Klaus Langer (Grüne) aus Quarnbek erinnerte an die Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter und daran, dass das Amt einen wesentlichen Teil der Zuarbeit für die Gemeinden leiste. Wer Mitarbeiter halten wolle, müsse auch attraktive Arbeitsplätze bieten.

„Eine Sanierung in Achterwehr ist vielleicht kurzfristig günstiger, aber auf Dauer teurer“, sagte Amtsvorsteher Detlef Ufert (SPD) aus Melsdorf. Sabine Sager (CDU) aus Ottendorf wollte eine Entscheidung gerne mit dem Ansinnen verbinden, dass mehrere Gemeinden einen höheren Zuschuss von Felde verlangen. Darüber, wie auch über andere Details, beispielsweise eine Kooperation mit Kronshagen, den Mitumzug der Polizei, aber auch den Wunsch Feldes, im neuen Gebäude kostenfrei ein eigenes Büro zu bekommen, müsse noch nachverhandelt werden.

„Wir müssen die Chance für einen Neubau bei den niedrigen Zinsen nutzen“, sagte Bernd-Uwe Kracht (WF) aus Felde. Er befürchte, dass bei einer Gebietsreform in den nächsten Jahren ein Amtssitz in Achterwehr ohnehin keinen Bestand habe und nur ein Neubau in Felde für den Erhalt des Amtes spreche.

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