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Rendsburg Windstrom fürs Berufsbildungszentrum
Lokales Rendsburg Windstrom fürs Berufsbildungszentrum
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15:15 28.02.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Quelle: Jörg Wohlfromm
Osterrönfeld

Martin Maier-Walker, Leiter des Berufsbildungszentrums (BBZ) am Ortsrand von Osterrönfeld, macht eine einfache Rechnung auf: Das Windrad hat eine Nennleistung von sechs Kilowatt. Im Jahr soll es 6000 bis 7000 Kilowattstunden Strom produzieren. Das wäre etwa ein Zehntel des Strombedarfs dieser Osterrönfelder Außenstelle des Berufsbildungszentrums am Nord-Ostsee-Kanal in der Rendsburger Herrenstraße.

"Wir sparen Kohlenstoffdioxid"

„Wir machen das nicht unbedingt aus wirtschaftlichen Gründen. Es geht darum, vom Wissen zum Handeln zu kommen. Wir haben da etwas umgesetzt und schnacken nicht nur drüber.“ Klar, sagt Maier-Walker, „wir senken auch unsere Stromrechnung“. Das Windrad ist aber auch ein Betrag zum Klimaschutz. „Wir sparen Kohlenstoffdioxid.“ Das würde entstehen, käme der Strom aus fossilen Brennstoffen, etwa Kohle.

650 Schüler

Mit dem Windrad ist Maier-Walker nahe am Thema seines BBZ dran. Teil seines Hauses ist nämlich ein berufliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt Erneuerbare Energien, 150 Schüler büffeln da. Im anderen Teil der BBZ-Außenstelle lernen 500 Berufsschüler, Fachschüler, Fachoberschüler und Fachkräfte für Lohnunternehmer Agrarwirtschaft sowie Fischwirte. Grade für Landwirte wäre die Kleinwindanlage etwas, ist Maier-Walker überzeugt. „Sie bietet sich für Höfe im Außenbereich an.“

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