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Rendsburg Ottendorf will Fahrdienst nach Felde
Lokales Rendsburg Ottendorf will Fahrdienst nach Felde
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14:44 23.02.2018
Von Torsten Müller
Für Ottendorfer ohne Auto ist es schon jetzt schwer, zur Amtsverwaltung in Achterwehr zu gelangen. Der künftige Weg nach Felde wird noch weiter. Quelle: Torsten Müller

Gerade mal sechs der 866 Ottendorfer waren zur Sitzung gekommen. Schon jetzt ist es für die Einwohner schwer, ohne Auto zur Amtsverwaltung in Achterwehr zu gelangen - nach der Sitzverlegung ins Dorfzentrum von Felde haben sie noch ein bisschen weiter. Dort soll nach einem Beschluss des Amtsausschusses ein Neubau für 4,9 Millionen Euro errichtet werden.

"Für Ottendorf verbessert sich dadurch nichts", bilanzierte Bürgermeisterin Sabine Sager (CDU). Es sei doch eigentlich gar nicht verständlich, warum die Ottendorfer künftig so weit fahren müssten, obwohl das Rathaus in Kronshagen so nah sei.

Felde soll sich finanziell stärker am Neubau beteiligen

"Wir können der Sitzverlegung nur mit einer Kompensation zustimmen", machte sie klar. Dazu gehören für die Gemeindevertretung eine monatliche Sprechstunde in Ottendorf sowie ein Fahrservice von Ottendorf nach Felde. Darüber hinaus soll eine Kooperation mit der Kronshagener Verwaltung geprüft werden.

Weil Felde von der Sitzverlegung profitiere, so Sager, solle sich die Gemeinde nicht nur wie zugesagt mit 12,5 Prozent, sondern wie auch von Quarnbek gefordert mit 20 Prozent seiner jährlichen zentralörtlichen Mittel an der Finanzierung des neuen Amtsgebäudes beteiligen.

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