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Rendsburg Absackung im Hasselbusch
Lokales Rendsburg Absackung im Hasselbusch
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18:49 31.07.2018
Quelle: Sorka Eixmann
Flintbek

„Nun müssen wir wahrscheinlich den gesamten Bereich zwischen den zwei Schächten aufnehmen und erneuern“, mutmaßt Wieck. Gegen 9 Uhr hatte ein aufmerksamer Bürger die Polizei informiert, kurz danach standen bereits die Absperrungen und damit stoppte auch der Straßenverkehr in dem Bereich. Gesperrt für den Autoverkehr ist der Bereich zwischen dem Hasselbusch 13 und 17.

Zwischen den beiden Schächten liegen der Regenwasserkanal und der Schmutzwasserkanal. „Schmutzwasser liegt unter dem Regenwasser“, erklärt Wieck. „Wir gehen von einer Tiefe zwischen 3,50 und 4,78 Metern aus.“ Dass knapp eine Stunde später schon eine Firma vor Ort ist, ist reines Glück. „Wir arbeiten mit der Firma Sievertsen Sanierungstechnik in der Gartenstraße und daher konnten wir auf Hilfe zurückgreifen“, erläutert Wieck.

Zu den Mitarbeitern der Gettorfer Firma gehört unter anderem Richard Gersing. Er hantiert mit dem schweren Nassschneider herum. „Mit dem Nassschneider wird der Asphalt aufgeschnitten. Der Bagger wird dann helfen, den Asphalt beiseite zu räumen“, erklärt Gersing, bevor er den großen Wassertank neu befüllt und die schwere Maschine startet. Zentimeter für Zentimeter frisst sich die Scheibe durch den Asphalt, monoton summt der Motor.

„Wir müssen ja nicht nur den Straßenbelag aufnehmen, wir müssen ja auch einen Verbau einrichten, damit die Bauarbeiter gesichert im unteren Bereich des Kanals arbeiten können“, beschreibt Wieck das weitere Vorgehen.

Zuerst jedoch wird der betroffene Kanal gefilmt werden. Gegen Mittag waren Mitarbeiter der Büdelsdorfer Firma Vollert vor Ort, das Ergebnis war erschreckend. „Bei der Hausnummer 17 ist die Regenwasser-Berme komplett abgesackt, der Bereich im Kanal ist ausgespült, viele Steine sind dort zu finden“, erklärt Olaf Sörensen aus dem Tiefbauamt der Gemeinde, der bei der Filmung dabei war. „Auf rund 15 Meter ist der Regenwasserkanal kaputt gegangen“, fasst Sörensen die Ergebnisse der Filmung zusammen. „Auch beim Schmutzwasserkanal sieht es nicht besser aus.“

Auch die Haltungen seien defekt und müssten mit neuen Linern ausgestattet werden. „Da auch die Kanäle im Bereich der Hausnummer 13 ähnlich defekt sind wie die anderen, muss auch dort großflächig saniert werden. Ich gehe von eine Arbeitszeit von mindestens vier Wochen aus“, so der Tiefbau-Experte.

Von Sorka Eixmann

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