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Rendsburg Christoph 42 bereit zum Abflug
Lokales Rendsburg Christoph 42 bereit zum Abflug
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19:17 23.07.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
"Christoph 42" hebt ab. Quelle: hjj: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Das Gespräch fand am vergangenen Dienstag statt, bestätigte Martin Kruse, der Leiter des Kreis-Bauamts, am Montag. Die mögliche Kündigung habe die DRF-Delegation angekündigt, "damit wir uns als Kreis darauf einstellen können".

Zum Hintergrund: Die Luftrettungsstation neben dem Krankenhaus gehört dem Kreis, die DRF hat sie gemietet. "Christoph 42" landet auf dem Dach des Gebäudes. Den jüngsten Vertrag haben DRF und Kreis im September 2015 abgeschlossen. Er hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

"Noch nichts entschieden"

"Wenn es möglich ist, möchten wir den Standort verlegen", sagte Petra Hentschel, die Sprecherin der Deutschen Rettungsflugwacht, am Montag. "Es ist noch nichts entschieden. Wir gehen das zeitnah an."

Die DRF plant eine Umrüstung ihrer Flotte vom Typ "EC 145" auf das Modell "H 145". Betroffen ist auch Rendsburg. Der neue Helikopter ist schwerer und länger. Die Luftrettungsstation an der Lilienstraße müsste nachgerüstet werden. Bauamtsleiter Martin Kruse: "Dabei ist offen, ob es überhaupt möglich ist."

"Nicht ernsthaft Gespräch gesucht"

Offensichtlich fühlten sich die Vertreter des Kreises von der DRF vor nahezu vollendete Tatsachen gestellt. Er bedauere, "dass nicht ernsthaft das Gespräch mit uns gesucht wurde", erklärte Landrat Rolf-Oliver Schwemer gallig.

Den jetzigen Rettungshubschrauber "EC 145" hat die DRF erst im November 2016 in Rendsburg in Dienst gestellt. Er ist leiser als sein Vorgänger. Anwohner hatte sich beschwert, weil "Christoph 42" auch nachts fliegt. Die teils aggressive Kritik erreichte auch den Bauausschuss der Stadt.

Erfahrung mit Schachtholm

Den Rettungshubschrauber gibt es seit 1975. Die ersten Modelle starteten und landeten auf dem Dach des Krankenhauses. Später wechselte "Christoph 42" auf das Gebäude nebenan. Vor acht Jahren zog der Helikopter vorübergehend um – nach Schachtholm. Dort blieb er zwei Monate lang, weil der Kreis das Flugdeck neben dem Krankenhaus sanieren ließ.

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