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Rendsburg Das Warten geht weiter
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19:22 19.07.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Auf dem Lagerplatz für Kabeltrommeln auf dem Bauhof des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Rendsburg rostet das Wrack der Schwebefähre vor sich hin. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Die Verzögerung liege an den komplizierten Verhandlungen mit den Firmen, die sich um den Auftrag bemühen. Dabei gehe es um technische Details. „Eine Schwebefähre ist nicht von der Stange zu bekommen.“

Deadline im August

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt forderte zuletzt verbindliche Angebote von Firmen, die Interesse am Neubau erklärt hatten, berichtete Visser. Abgabe sei im August. Er dürfe nicht sagen, wie viele Betriebe noch im Rennen sind. „Die Regeln sind: Gleichbehandlung der Bieter, Vertraulichkeit, Verfahrensergebnisse bleiben im Kreis der Bieter.“

Noch kein Zeitplan

Zurzeit gebe es noch keinen Bauzeitenplan und keinen Bauablaufplan. Beides sei Teil des endgültigen Vertrags zum Neubau. Daher könne er noch nicht sagen, wann die Arbeiten beginnen und wann die neue Gondel in Betrieb geht. Der Neustart solle so früh wie möglich sein.

Wrack auf dem Bauhof

Die alte Gondel wurde Anfang 2016 bei einem Zusammenstoß mit einem Frachter total zerstört. Das Wrack steht inzwischen auf dem Bauhof der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in der Blenkinsopstraße in Rendsburg.

Rendsburg will Unesco-Siegel

Die Stadt Rendsburg bemüht sich bei einem Kongress in Bilbao um Anerkennung der weltweit vorhandenen acht Schwebefähren als Unesco-Welterbe. Dazu soll auch die Rendsburger Gondel gehören. Möglich ist das, weil der Bund den Neubau zugesichert hat.

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