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Rendsburg Neue Radwege will der Kreis
Lokales Rendsburg Neue Radwege will der Kreis
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15:57 11.04.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
250 Kilometer lang ist das Radwegenetz an Kreisstraßen. Quelle: Jan Torben Budde
Rendsburg

Den Großteil der Kosten für den Bau der neuen Radwege sollen Land und Kreis übernehmen. Bei den Gemeinden bleibt ein Rest. Was auf Land, Kreis und Gemeinden konkret zukommt, könne sie noch nicht beziffern, sagte Cora von der Heide, Fachdienstleiterin in der Kreisverwaltung, am Mittwoch.

Bordesholm, Aukrug, Hütten, Rieseby

Radwege in einer Gesamtlänge von 45 Kilometern führen eine vierstufige Prioritätenliste an. Der Kreis will neue Strecken unter anderem von Bordesholm nach Hoffeld, von Aukrug nach Heinkenborstel, von Tappendorf nach Mörel, von Hummelfeld nach Hütten und von Rieseby nach Saxdorf bauen lassen. Er rechnet mit Gesamtkosten von knapp 16 Millionen Euro.

"Keine neuen Kredite"

Davon könnten mehrere Millionen auf den Kreis zukommen, meinte Cora von der Heide. Dieser ist im Unterschied zu anderen Kreisen und Kommunen inzwischen nahezu schuldenfrei. Die Neuaufnahme von Krediten für die Finanzierung des Radwegeprogramms lehnte Landrat Rolf-Oliver Schwemer mehrfach ab. Über welchen Zeitraum das Programm laufen soll, stehe noch nicht fest, erklärte Cora von der Heide.

Kreis zuständig für Unterhalt

Der Bau- und Umweltausschuss beschloss am Dienstagabend Kriterien für das neue Programm. So soll der Kreis 80 Prozent der reinen Baukosten und des Grunderwerbs von dem Betrag übernehmen, der nach Abzug der Landesförderung übrig bleibt, teilte die Fachdienstleiterin mit. Die fertigen Radwege übernehme der Kreis, der dann für ihren Unterhalt zuständig sei.

Zurzeit ist das Radwegenetz an Kreisstraßen rund 250 Kilometer lang. Das entspricht der Hälfte des Kreisstraßennetzes, das der Kreis derzeit umfangreich erneuern lässt.

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