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Rendsburg Der lange Weg zum Gutachten
Lokales Rendsburg Der lange Weg zum Gutachten
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18:45 29.11.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Der Schwerlasthafen Rendsburg Port gehört mit angrenzenden Gewerbeflächen zu gleichen Teilen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde, der Stadt Rendsburg und der Gemeinde Osterrönfeld. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Man habe bei der Sitzung im Verwaltungsgebäude in der Osterrönfelder Schulstraße "die Sachlage diskutiert", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Brunkert am Donnerstag. Man gehe nun "auf die Gesellschafter zu - das machen wir intern und nicht über die Presse."

Drei Eigentümer

Osterrönfeld forderte das Gutachten. Es soll die sogenannte Rendsburg Port Authority (RPA) durchleuchten. Ihre Eigentümer sind die Kreis-Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Stadt Rendsburg und die Gemeinde Osterrönfeld – jeder Partner stellt einen Geschäftsführer.

Der RPA gehören der Schwerlasthafen Rendsburg Port mit seinen Kränen und Maschinen sowie angrenzende Gewerbeflächen wie ein 50 Hektar großes Gebiet südlich der Bundesstraße 202.

Die Osterrönfelder Forderung nach einem Gutachten geht zurück auf eine Initiative von Christian Hauck, dem Chef der gemeinsamen Fraktion aus der Wählergemeinschaft FWO und der SPD. Er halte es "nach wie vor für erforderlich, dass Sachverstand draufschaut", erklärte Hauck.

Bericht der Geschäftsführung

Der RPA-Aufsichtsrat beschloss nach Informationen dieser Zeitung, dass die Geschäftsführung Anfang kommenden Jahres den drei Gesellschaftern eine Übersicht über die personelle, organisatorische und finanzielle Struktur vorlegen soll. Kreis, Stadt und Gemeinde sollen dann das Papier beraten. Die Gesellschafter würden dann entscheiden, ob sie ein Gutachten einholen.

"Osterrönfelds Wunsch nicht unterlaufen"

Hauck warnte am Donnerstag, ein Verzicht auf das Gutachten sei "nicht akzeptabel".  Denn dann würde der Wunsch der Gemeinde unterlaufen.

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