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Rendsburg Viel gelernt in Schülerfirmen
Lokales Rendsburg Viel gelernt in Schülerfirmen
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18:43 29.06.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Sie gründeten Schülerfirmen und hatten Erfolg: Mo Nommensen (v.l.), Mattes Hinrichsen, Niclas Gutschmidt, Charlotte Höft und Nico Hinz. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Die einen nannten ihre Schülerfirma "glarx" und boten die umgebauten Petroleumlampen zum Verkauf an. Die anderen handelten mit Schlüsselanhängern aus entschärften Patronenhülsen, nannten den Betrieb "Re-a-life".

Im Dezember verkündeten sie, es gehe ihnen um "ein Statement gegen die Wegwerfgesellschaft".

Unter den ersten Zehn

Die Gymnasisaten erreichten einen sichtbaren Erfolg. Beim Wettbewerb der Schülerfirmen auf Landesebene kamen beide Gruppen unter die ersten zehn von 20 Teilnehmern.

Das zaubert ein zufriedenes Grinsen auf die Gesichter von Mo Nommensen, Mattes Hinrichsen, Nico Hinz, Niclas Gutschmidt und Charlotte Höft, Vertreter der Firmen. Ihre Lehrerin Susanne Mikolajczyk sagt: "Ich bin sehr stolz auf meine Schüler."

Angebot des Wirtschaftsinstituts

Das Institut der deutschen Wirtschaft bietet das Konzept der Schülerfirmen bundesweit seit 23 Jahren an. Die jungen Menschen sollen die Grundprinzipien wirtschaftlichen Handelns kennen lernen und eigene Geschäftsideen entwickeln.

Wie real eine Schülerfirma das Wirtschaftsleben abbildet, sehen die Gymnasiasten inzwischen am eigenen Geldbeutel.  Die Rendite von "glarx" betrug am Ende acht Cent pro Anteilseigner.

"Nie im Minus"

"Wir haben uns zu spät um den Verkauf gekümmert", sagt Mattes Hinrichsen. Da habe es ein Missverständnis mit den Leuten aus der Marketingabteilung gegeben.  Immerhin: „Wir waren nie richtig im Minus.“

Was die Schüler lernten? Niclas Gutschmidt: "Es ist sehr aufwendig eine Firma zu leiten, man braucht viel Zeit. Man muss sich gut abstimmen und kompromissbereit sein." Charlotte Höft: "Man muss ein dickes Fell haben."

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