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Rendsburg Schnelle Trennung von Sana
Lokales Rendsburg Schnelle Trennung von Sana
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14:31 14.12.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Nach 25 Jahren trennt sich die Imland-Klinik vom Krankenhausbetreiber Sana. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

"Es hat nicht mehr die Zufriedenheit in der Zusammenarbeit auf beiden Seiten gegeben", erklärte Landrat Rolf-Oliver Schwemer am Freitag vor der Presse. Er ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus-Gesellschaft. Die Sana hatte im Sommer den Vertrag zu Ende nächsten Jahres gekündigt. Nun vereinbarten beide Seiten eine vorzeitige Trennung.

Sana wollte mehr Einfluss

Zum Konflikt war es nach Informationen dieser Zeitung gekommen, weil die Sana mehr Entscheidungsfreiheit und Kontrolle in der Krankenhaus-GmbH haben wollte. So habe sie als Gesellschafter einsteigen wollen. Einziger Gesellschafter ist derzeit der Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Doppelspitze

Die Krankenhaus-GmbH sei nun "stärker und robuster in der Geschäftsführung aufgestellt", sagte Schwemer. Der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen ist künftig nicht mehr Angestellter der Sana sondern der Krankenhaus-GmbH und damit indirekt Mitarbeiter des Kreises. Ab 1. Januar hat er als medizinische Geschäftsführerin Dr. Anke Lasserre an seiner Seite - und damit früher als geplant.

800 Betten, 2000 Beschäftigte

Die Sana AG ist nach eigenen Angaben drittgrößter Krankenhausträger in der Bundesrepublik. Die Imland Gmbh ist Trägerin der beiden Kliniken in Rendsburg und Eckernförde mit rund 800 Betten und 2000 Beschäftigten. Sie hat in den letzten Jahren hohe Verluste gemacht. Ein 2015 eingeleitetes Restrukturierungsprogramm soll den Trend umkehren.

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Sana und Imland-GmbH vereinbaren vorzeitiges Ende des Management-Vertrags.
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