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Rendsburg Kein Fortschritt in der Standortfrage der Feuerwache
Lokales Rendsburg Kein Fortschritt in der Standortfrage der Feuerwache
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12:35 11.02.2017
Von Wolfgang Mahnkopf
Der Standort der Feuerwache bleibt weiterhin ungeklärt. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
Rendsburg

„Im Augenblick liegt der Fokus erkennbar auf dem jetzigen Standort in der Herrenstraße“, sagte Gilgenast auf Nachfrage dieser Zeitung. Eine Entscheidung erwarte er in diesem Halbjahr. „Die Höhe der erforderlichen Investition wird dabei die entscheidende Rolle spielen.“ Der Bürgermeister gab bekannt, dass vor wenigen Tagen ein Angebot über ein Grundstück bei der Stadt eingegangen ist, auf dem ein Neubau in Frage kommt. Nähere Angaben wollte der Bürgermeister nicht machen. Für Planungskosten stünden 500 000 Euro im diesjährigen Haushalt zur Verfügung.

Hilburger preferiert aktuellen Standort

Nach bisheriger Diskussion stehen hauptsächlich drei Überlegungen im Raum: Um- und Ausbau am aktuellen Standort in der Herrenstraße und Neubau in der Kaiserstraße oder am Rand des Willy-Brandt-Platzes. Gerrit Hilburger bevorzugte im Gespräch mit den Kieler Nachrichten den aktuellen Standort. „Der liegt im Stadtzentrum“, sagte der Wehrführer. Auch mit den beiden anderen Überlegungen könne er sich anfreunden. „Am wichtigsten ist jedoch, dass es bald losgeht. Ich kann nur an die politischen Gremien appellieren, bei der Entscheidungsfindung Höchsttempo zu fahren.“ Hilburger betonte: „Das Warten zehrt an der Motivation der Kameraden.“

Mit der Motivation der Rendsburger Feuerwehrleute befasste sich Jens Schnittka im Rahmen seines Tätigkeitsberichtes. „Wir helfen und stellen uns gegen Notfälle, Brände und Unglücke aus Liebe und tiefer Überzeugung. Aus Liebe zu unseren Mitmenschen, zu unseren Kameraden, zu unserer Stadt, zu unseren Nachbarschaften und vor allem aus Liebe zu unseren Familien.“ Die Begründung des stellvertretenden Wehrführers: „Weil wir dadurch unser Umfeld, unsere Stadt und unser Land positiv verändern können.“  

Das sei wichtig, denn man könne jeden Tag lesen, wie Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Hass unsere Gesellschaft verändern. Doch für das hohe Engagement sei Motivation unerlässlich. Sein Anspruch: „Würdigung und Anerkennung durch die Politik dürfen sich nicht allein auf Worte beschränken.“ Die Wehr rückte im vergangenen Jahr zu 409 Einsätzen aus.  

Für 40-jährige Treue zur aktiven Wehr überreichte Kreiswehrführer Mathias Schütte dem 66-jährigen Herbert Reis das Brandschutzehrenzeichen in Gold des Innenministers. Der Rendsburger Wehr gehörten am 1. Januar 102 Aktive, darunter 14 Frauen, an. Das sind acht mehr als ein Jahr zuvor.

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