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Rendsburg Verwaltung für Neubau in Rendsburg-Süd
Lokales Rendsburg Verwaltung für Neubau in Rendsburg-Süd
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13:46 11.10.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Wahrzeichen der Feuerwehrtechnischen Zentrale an der Berliner Straße in Rendsburg ist der Turm, in dem gebrauchte und gewaschene Schläuche zum Trocknen hängen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Aus den 1960er-Jahren stammt die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in der Berliner Straße in Rendsburg. Sie ist veraltet, hat Sicherheitsmängel und ist zumindest ein Sanierungsfall.

Dienstleister für 181 Feuerwehren

Die FTZ ist eine Art Dienstleister für die 181 freiwilligen Feuerwehren im Kreis. Deren Techniker prüfen, füllen und testen Atemluftflaschen, waschen und reparieren Schläuche nach Einsätzen.

Die Kreisverwaltung schlug im Mai eine Sanierung des Gebäudes vor. Sie berief sich dabei auf die Empfehlung eines Gutachtens. Dem Kreis-Bauausschuss reichte das wenige Tage später nicht. Er forderte, die Verwaltung müsse einen Neubau prüfen.

Rendsburg-Süd seit Juli im Gespräch

Im Juli legte Armin Rösener, Vorsitzender der Rendsburger Grünen und ihr Fraktionschef im Kreistag, nach. Der Politiker forderte den Neubau eines Feuerwehrkompetenzzentrums und nannte erstmals öffentlich das Gewerbegebiet Rendsburg-Süd als neuen Standort.

In einem 20-seitigen Bericht schwenkt die Kreisverwaltung ein.  Von einer Sanierung des FTZ "ist abzuraten", heißt es. Abriss und Neubau an der Berliner Straße kämen nicht infrage, "da diese Variante im Vergleich die teuerste ist". Das Beste sei ein Neubau in Rendsburg-Süd. Allerdings in einer kleineren Version, als Rösener sie forderte.

"Entscheidung im November"

Auch Reimer Tank (CDU) aus Mörel, der Vorsitzende des zuständigen Kreis-Bauausschusses: "Die Sanierung der Feuerwehrtechnischen Zentrale ist so gut wie vom Tisch." Tank rechnet im November mit einer Entscheidung. "Zu den Haushaltsberatungen für 2019."

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