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Rendsburg Kreistag schrumpft womöglich am Sonntag
Lokales Rendsburg Kreistag schrumpft womöglich am Sonntag
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12:00 02.11.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Ein bisschen Wahlkampf: Am Sonntag dürfen rund 1300 Rendsburger noch einmal über die Zusammensetzung von Ratsversammlung und Kreistag abstimmen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Mit 62 Sitzen und acht Fraktionen erreichte der Kreistag von Rendsburg-Eckernförde am 6. Mai Rekordgröße. Das könnte sich am Sonntag ändern.

Parteien könnten Sitze verlieren

CDU, FDP, Grüne sowie die erstmals vertretene AfD können jeweils einen Sitz verlieren, sagt Kai Reimers, der stellvertretende Kreiswahlleiter. Nämlich dann, wenn die CDU ihr Direktmandat verliert.

19 Stimmen mehr

Im Mai hatte die CDU-Kandidatin Kerstin Dreja nur einen Vorsprung von 19 Stimmen gegenüber dem Sozialdemokraten Martin Tretbar-Endres, der über die Liste seiner Partei in den Kreistag einzog. Sollte Tretbar-Endres diesmal vorne liegen, müsste Kerstin Dreja ihren Sitz im Kreistag räumen.

Tams vor Brunkert

Auch bei der Wahl zur Rendsburger Ratsversammlung ging es im Mai knapp aus. Dort gewann Ralf Tams (SPD) mit einem Vorsprung von zwölf Stimmen das Direktmandat. Der unterlegene Klaus Brunkert (CDU) zog über die Liste ein.

Bei einem schlechten Ergebnis für die SPD muss nicht nur Tams um sein Mandat in der Ratsversammlung bangen, die Sozialdemokraten könnten auch einen Sitz an die CDU verlieren.

Chance für Staschewski

Den würde Dieter Staschewski gewinnen. Der Christdemokrat arbeitet als Amtsdirektor im Amt Nortorfer Land. Derzeit sind CDU und SPD mit je neun Sitzen gleichstark in der Ratsversammlung vertreten.

Zettelpanne im Altenheim

Bei der sogenannten Zettelpanne bei der Kommunalwahl im Mai hatten ehrenamtliche Helfer eines mobilen Wahlteams im Altenheim St. Vincenz versehentlich Stimmzettel aus einem Nachbarwahlbezirk verteilt.

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