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Rendsburg Moschee-Streit geht weiter
Lokales Rendsburg Moschee-Streit geht weiter
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18:45 01.08.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Die Centrum Moschee am Stadtrand von Rendsburg ist nur wenige Schritte vom Gymnasium Kronwerk entfernt. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Der Anwalt des Vaters und die Mutter stellten inzwischen einen Antrag auf Zulassung einer Rechtsbeschwerde gegen das Meldorfer Urteil, sagte Nils Meppen, der Sprecher des Landgerichts Itzehoe, am Mittwoch.

Oberlandesgericht zuständig

Die Meldorfer Richterin werde ihre Entscheidung in den nächsten Tagen schriftlich begründen. Von da an sei vier Wochen Zeit, die Rechtsbeschwerde zu begründen. Zuständig sei dann das Oberlandesgericht in Schleswig.

Eltern wollten keine religiöse Einflüsse

Der umstrittene Moschee-Besuch einer Klasse des Gymnasiums Kronwerk liegt schon zwei Jahre zurück. Seitdem beschäftigt die Sache Behörden und Gerichte. Ein damals 13 Jahre alter Schüler durfte nicht mit, weil seine Eltern ihn von religiösen Einflüssen fern halten wollten.

Anwalt aus der rechtspopulistischen Szene

Die Schulbehörde sah das als Schwänzen und verhängte Bußgelder von je 150 Euro gegen Vater und Mutter. Die Eltern wollten nicht zahlen, der Vater engagierte den Düsseldorfer Juristen Alexander Heumann, der in der rechtpopulistischen und islamfeindlichen Szene zu Hause ist.

Es geht um Grundsatzfragen

Das Meldorfer Amtsgericht milderte den Bußgeldbescheid Anfang Juli ab. Heumann und den Eltern geht es aber um Grundsätzliches. In der Moschee habe „Islamunterricht stattgefunden und sonst nichts“, sagt der Anwalt. Es habe „keine Werbung für den Islam“ gegeben, erklärte dagegen die Richterin.

Heumann kündigte schon in Meldorf an, er wolle am liebsten bis vors Bundesverfassungsgericht ziehen. Das sei eine finanzielle Frage. Er bemühe sich um Spenden.

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