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Rendsburg Saturn-V-Rakete aus dem Drucker
Lokales Rendsburg Saturn-V-Rakete aus dem Drucker
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12:00 05.12.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Im Minimodell gibt es sie schon: Die zwei Meter große Saturn-V-Rakete von Henning Duggen (von links), Marco Ludwig und Christian Maaßen kommt zurzeit Stück für Stück aus dem Drucker. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

In einem Raum im Erdgeschoss des Berufsbildungszentrums an der Herrenstraße in Rendsburg stehen fünf leise surrende Maschinen: Drucker, die aus Maisstärke dreidimensionale Modelle anfertigen. FabLab heißt der Raum, in dem sich auf einem langen Tisch Plastikmodelle tummeln - unter anderem der Eiffelturm. Die Abkürzung steht für Fabrikationslabor.

Elf Stunden im Drucker

Von einem der Tische holt Henning Duggen, Lehrer für Metalltechnik an der Schule, einen schneeweißen Ring. Das Teil gehört zum Tank der zweiten Raketenstufe am Saturn-Modell. Fast elf Stunden brauchte der Drucker dazu.

Triebwerk aus 30 Teilen

So sind seit März im FabLab schon ein paar hundert Einzelteile für das Modell der Mondrakete entstanden. Am Ende besteht das Modell aus rund 3000 Einzelteile.

"Ein Triebwerk hat 30 Teile, und es gibt fünf Haupttriebwerke", erklärt Marco Ludwig, der ebenfalls am Berufsbildungszentrum unterrichtet.

Ausstellung in der Holsten-Galerie

Der Bautechnik-Lehrer ist auch ehrenamtlicher Leiter der Neumünsteraner Sternwarte. Dort entstand die Idee, die Saturn-V-Rakete originalgetreu mit Teilen aus dem Drucker zusammenzubauen und im Juli nächsten Jahres zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung in der Holsten-Galerie in Neumünsters Innenstadt auszustellen.

"Werbung fürs FabLab"

Mit dem ungewöhnlichen Projekt "wollen wir für Technik" begeistern, erklärt Berufsschullehrer Christian Maaßen, der mit seinem Kollegen Duggen für das FabLab in der Herrenstraße verantwortlich ist. Schließlich sei das Vorhaben auch "eine tolle Werbung für uns".

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