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Rendsburg Womöglich schneller in Schachtholm
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17:49 25.09.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
DRF-Rettungshubschrauber "Christoph 42". Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Als frühesten Termin nennt das Gesundheitsministerium den 1. September 2019. Der Kreis als Eigentümer der aktuellen Luftrettungswache am Krankenhaus sieht sich nicht informiert und reagiert irritiert.

Sechs Seiten im EU-Amtsblatt

Die Vergabemitteilung einer Dienstleistung mit der Nummer 395775-2018 im Amtsblatt der EU vom 11. September hat es in sich. Auf sechs Seiten ist der bevorstehende Umzug des Hubschraubers der DRF Luftrettung beschrieben.

Neuer Hubschrauber ist Auslöser

Eine Vorentscheidung ist danach schon am 1. Juni gefallen. Den Unterlagen zufolge ist ein Modellwechsel der Auslöser. Daneben gab es Kritik von Anwohnern und Politikern an dem Rettungshubschrauber, der aus nachts fliegt. Die DRF reagierte mit einem Modellwechsel.

Die DRF will nun abermals einen neuen Hubschrauber einsetzen. Dieser ist leiser, länger und schwerer. Er passt damit nicht mehr auf das Dach der Luftrettungswache neben dem Krankenhaus in der Lilienstraße.

Nach einer Schätzung der DRF Luftrettung koste der Umzug von "Christoph 42" nach Schachtholm rund zwei Millionen Euro, erklärt das Gesundheitsministerium. Das Ministerium habe dem gewünschten Standortwechsel am 1. Juni zugestimmt, erklärt seine Sprecherin Susann Wilke auf Anfrage dieser Zeitung.

DRF bleibt Betreiberin

Kiel wolle mit der DRF „zeitnah einen öffentlich-rechtlichen Vertrag“ abschließen. Einen Termin dafür gebe es noch nicht. Auch DRF-Sprecherin Stefanie Kapp erklärt, der Umzug sei „noch nicht abschließend geklärt“. Das Land ist im Spiel, weil es für die Luftrettung zuständig ist. Die DRF bleibe Betreiberin der Station, sagt Stefanie Kapp.

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