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Rendsburg Von Allwörden zieht zurück
Lokales Rendsburg Von Allwörden zieht zurück
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18:32 14.06.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Jochen von Allwörden. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Sein Arzt habe ihm geraten, kürzer zu treten. Damit sei für ihn das Amt des Stadtpräsidenten nicht mehr infrage gekommen, erklärte Jochen von Allwörden. "Wenn ich ein Amt übernehme, übernehme ich es umfassend. Die Entscheidung ist mir unglaublich schwer gefallen. Ich hatte eine echte Vorfreude auf das Amt."

Von Allwörden war elf Jahre stellvertretender Bürgermeister im Rendsburger Rathaus - Vize von Rolf Teucher und Andreas Breitner. Danach war er zwölf Jahre lang Geschäftsführer beim Städteverband Schleswig-Holstein. Seit wenigen Wochen ist er Pensionär.

Jetzt soll Krabbes Stadtpräsident werden

Neuer CDU-Kandidat für das Amt des Stadtpräsidenten ist ihr Fraktionsvorsitzender Thomas Krabbes. Eine Entscheidung soll an diesem Montagabend bei der CDU-Fraktionssitzung fallen.

CDU erhebt Anspruch

Die CDU errang bei den Kommunalwahlen zwar ebenso viele Sitze in der Ratsversammlung wie die SPD –nämlich neun. Die CDU erhebt aber Anspruch auf das Amt, weil sie bei der Wahl gut 200 Stimmen mehr bekam als die SPD. Sollte die SPD das nicht akzeptieren, müsste das Los entscheiden.

SPD: "Neue Situation"

Die SPD hatte signalisiert, sie wolle von Allwörden unterstützen. Jetzt sei "eine neue Situation entstanden", meint Fraktionschef René Sartorius. Er sei "ein bisschen skeptisch". Krabbes sei zuletzt auf Konfrontation gegangen.

Die noch amtierende Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz war bei der Wahl nicht mehr angetreten.

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