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Rendsburg Rückzug nach 28 Jahren Kommunalpolitik
Lokales Rendsburg Rückzug nach 28 Jahren Kommunalpolitik
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11:17 07.03.2018
Von Torsten Müller
Abschied nach 28 Jahren als Mitglied im Amtsausschuss in Achterwehr und in der Gemeindevertretung in Melsdorf: Amtsvorsteher Detlef Ufert (67) tritt bei der Kommunalwahl nicht mehr an. Quelle: Torsten Müller
Melsdorf

Im Juni wird er noch die konstituierende Sitzung des neuen Amtsausschusses in Achterwehr eröffnen. Dann ist für Detlef Ufert endgültig Schluss mit der Kommunalpolitik - nach 28 Jahren auf der Amtsebene und in der Gemeindevertretung in Melsdorf.

1990 trat der promovierte Sprachwissenschaftler erstmals bei der Kommunalwahl an. Er wurde Mitglied der Gemeindevertretung und gleich Sprecher seiner Fraktion. Darüber hinaus übernahm der damals 36-Jährige das Amt des 1. stellvertretenden Bürgermeisters. Seitdem vertritt er Melsdorf als Mitglied im Amtsausschuss.

Einsatz für zweisprachigen Kindergarten in Melsdorf

1998 kam noch ein neues politisches Aktionsfeld hinzu: Ufert wurde Mitglied im Kreistag in Rendsburg und übernahm 2001 das Amt 1. stellvertretenden Landrates. Doch 2003 ging für ihn ein wichtigerer Wunsch in Erfüllung: Für eine Wahlperiode wurde der in Eisleben (Sachsen-Anhalt) Geborene Bürgermeister von Melsdorf.

In dieser Zeit konnte er maßgeblich dazu beitragen, den Kindergarten zweisprachig auszurichten und Erzieher mit der Muttersprache Englisch einzustellen.

Aufnahme von Flüchtlingen prägte seine Zeit als Amtsvorsteher

2008 musste Ufert das Bürgermeisteramt an Anke Szodruch (CDU) übergeben. Nur ein Jahr später wählte ihn der Amtsausschuss zum Amtsvorsteher. In dieser Funktion begleitete er die politischen Querelen in Felde, die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge im Amtsbereich sowie die Wahl eines neuen Amtsdirektors und die Zukunftsplanung für die Amtsverwaltung.

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