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Rendsburg Erhöhung der Umlage im Gespräch
Lokales Rendsburg Erhöhung der Umlage im Gespräch
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18:19 27.09.2018
Von Frank Scheer
Das Dach des Altbaus der Lindengrundschule in Bordesholm muss dringend saniert werden. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm

Diese Zahlen präsentierte die stellvertretende Schulverbandschefin Birgit Heinzel (Bordesholm, SPD) am Mittwochabend den Vertretern der 16 Verbandskommunen. Hintergrund ist auch die hohe Verbandsverschuldung mit über sechs Millionen Euro und eine sich andeutende Erhöhung der Umlage 2019 von 2,4 auf 2,5 Millionen Euro – große Sanierungen wie die Dachsanierung in der Lindengrundschule und des Sporthallenbodens in der Hans-Brüggemann-Gemeinschaftsschule (HBS) stehen an.

49 Prozent der Schüler bleiben an der HBS

Die von Birgit Heinzel vorgelegte Übersicht macht deutlich: Von den 1120 Mädchen und Jungen der Klassenstufen fünf bis 13 besuchten 549 die Bordesholmer Hans-Brüggemann-Gemeinschaftsschule (HBS) mit Oberstufe. Die Bordesholm-Quote liegt damit bei 49 Prozent. „Es ist schade, dass die Übergangsquote in Bordesholm nur 46 Prozent beträgt. Das soll hier jetzt ein Gedankenanstoß sein, ich kann es nicht nachvollziehen. Wir bieten eine tolle weiterführende Schule“, machte sie deutlich. Von den 571 auswärtigen Kinder wanderten mit 436 fast 39 Prozent zur Humboldt-Schule ab.

Pro Kind, dass in Kiel oder Neumünster zur Schule geht, muss der Bordesholmer Verband bezahlen: In Kiel für Gemeinschaftsschulen 2172 Euro je Kind und Jahr (Gymnasien 1914 Euro) und in Neumünster für Gemeinschaftsschulen 1468 Euro (Gymnasien 1339 Euro).

Bordesholm: Gegen den Landestrend gute Zahlen

„Die Eltern haben freie Wahl, und wir haben deren Entscheidungen gar nicht zu bewerten“, rückte Hauke Landt-Hayen (Bordesholm, SPD) die Aussagen etwas zurecht. Die Gymnasien gingen zu G-9 zurück und deshalb meldeten viele Eltern ihre Kinder wieder dort an. „Wir freuen uns über jeden, der in Bordesholm bleibt“, so Landt-Hayen weiter. „Im Gegensatz zu anderen Gemeinschaftsschulen im Land sind wir noch glimpflich davongekommen. Wir haben gegen den Landestrend gute Zahlen.“ HBS-Rektorin Ute Freund stimmte diesen Aussagen zu. „Wir sind in der fünften Klasse dreizügig. Das ist positiv. Und man muss auch abwarten, wie es im nächsten Jahr läuft. Dann gibt es die Schulartempfehlung für die Viertklässler wieder.“

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