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Rendsburg Seniorenbeirat hatte nicht immer Erfolg
Lokales Rendsburg Seniorenbeirat hatte nicht immer Erfolg
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17:19 27.02.2018
Die Treppe neben dem Friedhof könnte eine sanft abfallende Rampe vertragen - auch das ist eine Idee des Seniorenbeirats Flintbek, dessen Vorsitzender Uwe Jürgens fünf Jahre lang war. Quelle: Beate König
Flintbek

„Ich habe es wirklich gern gemacht.“ Der 73-Jährige sagt das mit voller Überzeugung in der Stimme. Aber: "Was das Umdenken im Bereich der Mobilität für und von Senioren in Flintbek betrifft, sind wir leider erfolglos geblieben.“

Den Grund kennt er auch und kann ihn auch konkret benennen: „Das Umdenken in der Gemeindevertretung hat nicht stattgefunden.“ Denn dem vor fünf Jahren gewählten Seniorenbeirat war genau das, die Mobilität, eine Herzensangelegenheit.

Kein Erfolg in Sachen Mobilität

„Wir haben uns wirklich bemüht, sind aber immer wieder gescheitert“, erinnert sich Jürgens. „Flintbek nimmt wenig Rücksicht auf Menschen, die zu Fuß unterwegs sind“, so Jürgens.

Seit 1990 gibt es in der Gemeinde einen Seniorenbeirat, mindestens sechs Mitglieder muss er haben. Auf seine Wichtigkeit hat auch Bürgermeister Olaf Plambeck schon hingewiesen, denn mehr als 2200 von den insgesamt 7350 Einwohnern sind Senioren.

„Wir haben immer wieder vorgeschlagen, Bürgersteige zu verbreitern“, führt Jürgens auf. Auch als der ehemalige Kindergarten im Butenschönsredder einer Wohnbebauung weichen musste und die breite Parkbucht für die Eltern eigentlich etwas Platz an den Gehweg hätte abgeben können: „Es ist nichts passiert.“

Ampelanlage am Ortseingang macht den Weg zu Aldi sicher

Viel passiert ist allerdings durch den Seniorenbeirat. An einem Bürgersteigkataster wird gearbeitet, interessante Informationsveranstaltungen wurden organisiert, der Umzug von Famila auf die Blumenwiese positiv bewertet: „Dann kann Aldi auch zu Fuß erreicht werden. Mit der Ampelanlage sogar sehr sicher“, freut sich Jürgens für seinen älteren Mitbürger.

Allerdings ist dann auch die Post besonders für die Voorder noch weiter: „Das sind knapp 1,5 Kilometer.“ Auch für den neuen Beirat gibt es noch viel zu tun.

Von Sorka Eixmann

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