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Rendsburg Stadtwerke planen Tochtergesellschaft
Lokales Rendsburg Stadtwerke planen Tochtergesellschaft
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14:20 24.11.2017
Von Hans-Jürgen Jensen
Helge Spehr (links) ist Geschäftsführer der Stadtwerke Rendsburg, Wolfgang Schoofs ist Geschäftsführer der Schleswiger Stadtwerke. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
Rendsburg/Schleswig

Im Sommer vergangenen Jahres haben die beiden Stadtwerke erstmals ihren Kooperationsplan öffentlich gemacht. Das war noch in der Anfangsphase der Gespräche. Jetzt sind die künftigen Partner weiter. Sie präsentierten an diesem Freitag bei einem gemeinsamen Pressegespräch Details und einen Zeitplan.

"Keine betriebsbedingten Kündigungen"

So wollen sie ein gemeinsames Tochterunternehmen in Form einer GmbH & Co. KG gründen. Die Gesellschaft würde den Städten Rendsburg und Schleswig zu gleichen Teilen gehören und die 270 Angestellten der beiden Stadtwerke übernehmen, ausgenommen wären die 200 Mitarbeiter der Bau- und Umwelthöfe sowie der Abwasserbetriebe. Es werde keine betriebsbedingte Kündigungen geben sondern eine "Beschäftigungsgarantie für alle 270 Beschäftigten", die in die GmbH & Co. KG wechseln. Dennoch sollen bis 2030 mindestens 24 Jobs wegfallen. So würden wegen Pensionierung frei werdende Stellen nicht wieder besetzt.

Buchhaltung, Abrechnungen, Einkauf zentral

Die neue Gesellschaft würde neben dem Personal die Buchhaltung für die beiden Stadtwerke übernehmen, die Abrechnungen für die Kunden erstellen und den Einkauf von Strom und Baumaterial tätigen.

2,5 Millionen Euro Einsparung

Den Spareffekt beziffern die beiden Unternehmen ab 2030 auf zusammen rund 2,5 Millionen Euro jährlich. Es gehe nicht darum, Gewinne zu erhöhen sondern diese auf gleichem Niveau zu halten. Helge Spehr, Geschäftsführer der Stadtwerke Rendsburg: "Wir wollen von einer guten Ausgangsposition in eine bessere Ausgangsposition kommen." Die beiden Unternehmen seien wirtschaftlich gesund, betonten ihre Vertreter. Nach dem jetzigen Zeitplan soll die Tochter Ende 2019/Anfang 2020 gegründet werden.

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