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Rendsburg Grüne sammeln Unterschriften
Lokales Rendsburg Grüne sammeln Unterschriften
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12:43 05.03.2017
Von Frank Scheer
SPD-Gemeindevertreterin Regina Langholz unterschriebt das Bürgerbegehren auch. Prof. Gerd Stock ist Vertretungsberechtigter der Grünen. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm

Ziel der Grünen ist, dass der mit großer Mehrheit in der Gemeindevertretung im Dezember 2016 beschlossene Aufstellungsbeschluss für den Festplatz an der Landesstraße 318 am Ortsausgang in Richtung Kiel zurückgenommen wird. Aus ihrer Sicht sollte der Grüngürtel am Ortsrand erhalten bleiben. Zudem sollte die Kommune mit den Bürgern in einen Dialog treten. Prof. Gerd Stock, Grünen-Gemeindevertreter und Vertretungsberechtigter für das Bürgerbegehren, betonte am Stand, dass es in erster Linie darum gehe, die Öffentlichkeit über die geplante Bebauung und das Bürgerbegehren zu informieren. „Es ist bei der Unterschrift überhaupt nicht wichtig, ob man für oder gegen ein Neubaugebiet ist. Es geht um Bürgerbeteiligung.“ Neben ihm informierten Gabriele Steffen und Günter Klee die Bürger am Stand.

 Damit das Bürgerbegehren erfolgreich ist und die Gemeinde einen Bürgerentscheid in die Wege leiten kann, brauchen die Grünen 658 Unterschriften. Sechs Monate räumt ihnen das Gesetz dafür ein. „Wir wollen damit aber möglichst schnell durch sein. Unser Ziel sind 100 Unterschriften pro Woche“, so Stock. Am Sonnabend waren es nicht so viele wie erhofft. Die Frage nach der konkreten Zahl ließ Gabriele Steffen gegen Mittag unbeantwortet. Von 10.30 bis 12 Uhr trugen sich übrigens gerade mal sechs Bürger in die Listen ein.

 Die Grünen starten in den nächsten Tagen auch eine Sammlung an den Haustüren. „Zudem liegen Listen in der Galerie Göldner und im Seecafé aus“, berichtete Stock. Unter anderem unterstützt auch die SPD-Gemeindevertreterin Regina Langholz durch ihre Signatur den Antrag. „Ein Bürgerentscheid ist wichtig, damit die Öffentlichkeit an Konzepten beteiligt wird. Die bisherigen Ideen sind unausgewogen, das Tempo der Umsetzung zu schnell und die Informationen darüber zu dürftig.“

 Die SPD-Fraktion war am Sonnabend auch auf dem Wochenmarkt vertreten. Ronald Büssow, Joachim Schultze und Eckhart Frahm erklärten den Bürgern an einer Stellwand ihre Vorstellungen zur Bebauung. Den Sozialdemokraten schwebt eine Mischung von sozialem Wohnungsbau, Reihen- und Einfamilienhäusern vor. „Es gibt bereits zwei Anfragen für Wohnprojekte mit jeweils 3000 Quadratmetern“, informierte Büssow.

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