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Rendsburg Baugenehmigung: Weg für Hotelbau frei
Lokales Rendsburg Baugenehmigung: Weg für Hotelbau frei
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09:00 30.08.2018
Von Beate König
Die Promenade des Obereiderhafens ist beliebt.. Quelle: Beate König
Rendsburg

Baubeginn soll im September 2019 sein. Blau hatte mit Architekt Jo Landwehr das Gebäudeensemble vorgestellt, dass sich an der Form eines großen Schiffes orientiert. Der Entwurf vereinigt Elemente aus den ersten Plätzen eines Architektenwettbewerbs. „Wir wollten möglichst flexible Strukturen entwerfen“, erklärte Landwehr. Ein hohes und drei niedrige Gebäude wurden statt einer anfangs vorgestellten siebengeschossigen Wand geplant. Öffentlicher Raum soll erhalten bleiben. Eine Schlucht zwischen den Gebäuden und dem Bahndamm solle dagegen vermieden werden.

Eröffnung im Sommer 2021 geplant

Mit dem Beschluss des Bauausschusses kann Investor Blau die Ausschreibung mit dem Generalunternehmer vorbereiten, er nennt Frühjahr 2019 als Termin. Er plant die Eröffnung im Sommer 2021. Als Hotelbetreiber nennt Blau RIMC.

Gebäude über elf Stockwerke

An der Büdelsdorfer Seite soll ein elfgeschossiger, transparenter Baukörper ein Hotel mit Gästezimmern, Konferenzräumen und einer Parkgarage aufnehmen. Auf dem Dach ist ein öffentlicher Bereich mit einer Sky-Bar und Dachterrasse geplant. Im Außenbereich vor dem Hotel soll ein öffentliches Restaurant seine Tische aufbauen können.
Das Hotel soll mit einem zweiten, drei- bis viergeschossigen Gebäude über eine Brücke verbunden werden. Das zweite Gebäude hat einen öffentlichen Spa-Bereich, im Erdgeschoss ist Platz für Saftbar oder Café oder eine Eisdiele. Vor dem Gebäude bleibt genug Raum für einen kleinen Markt oder eine Fischbude.

Nutzung zweier Gebäude noch unklar

Das dritte, u-förmige Gebäude könnte einen Kindergarten, Startup-Unternehmen, eine Privat-Uni oder Fachhochschule aufnehmen. Im vierten Gebäude sieht der Entwurf den Bau einer Hafenkneipe mit eigenen Braukesseln vor. Dort könnten im Obergeschoss Mikro-Appartments eingerichtet werden. Anders als beim Hotelbau ist die endgültige Nutzung des dritten und vierten Gebäudes offen. „Da haben wir noch keinen Handlungsbedarf“, erklärte Blau.
Auch das auf der Schlossplatzseite geplante Parkhaus und Geschäftshaus seien Add-Ons, über die weiter verhandelt werden kann.
Die Verkehrssituation soll sich durch das neue Gebiet nicht verschlechtern, über einen Anschluss an die Hollerstraße und die Thormannhalle in Büdelsdorf sei nachgedacht worden, erklärte Blau.

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