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Segeberg Am Anfang stand Ausgrenzung
Lokales Segeberg Am Anfang stand Ausgrenzung
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10:12 19.10.2018
Von Einar Behn
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Rolf Rathmann,heftet Werner Weiß die goldene Ehrennadel der Lebenhilfe ans Revers. Quelle: Jann Roolfs
Bad Bramstedt

 Was heute unter der Flagge dieses Vereins alles passiert, „die Gründergeneration konnte sich das kaum vorstellen“, verdeutlichte Rolf Flathmann vor rund 100 Gästen im Kaisersaal. Der stellvertretende Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe staunte über die Organisation in Bad Bramstedt: „Wow, und das alles ehrenamtlich bis vor zwei Jahren!“

Vor allem ein Name steht für die Lebenshilfe Bad Bramstedt: Werner Weiß. Er leitet sie seit 25 Jahren als Vorsitzender. In den Vorstand trat er schon 1979 als Beisitzer ein. 1976, vor 42 Jahren, kam er als Hausmeister der Hudau-Schule für geistig Behinderte zur Lebenshilfe. Schulhausmeister blieb er sein Arbeitsleben lang, in der Lebenshilfe schob er viele Projekte an und hatte maßgeblichen Anteil an deren Entwicklung zu einer gGmbH mit 75 Angestellten und vielfältigen Angeboten im sozialen Bereich.

Seit 2017 gibt es eine Geschäftsführerin

Den Lebenshilfebetrieb führte er ehrenamtlich bis März 2017; dann gab er diese Funktion an die fest angestellte Geschäftsführerin Brigitte Fürböter ab, die er anschließend noch ein Jahr lang als Bundesfreiwilligendienstler begleitete. In der Lebenshilfe ist Werner Weiß insofern eine „schillernde Figur“, so Bundesvorstand Flathmann, als er selbst kein behindertes Kind hat. Engagement in diesem Verein entsteht meistens aus persönlicher Betroffenheit; „Sie machen das aus Liebe“, merkte Flathmann an. Er überreichte ihm als Dank die goldene Ehrennadel der Lebenshilfe.

Die Lebenshilfe beschäftigt 35 Schulbegleiter für Kinder mit Behinderungen oder besonderem Betreuungsbedarf. In der Frühförderung arbeiten sieben Pädagoginnen.

Auch Wohnungen betreibt die Lebenshilfe

Weitere Angebote der Lebenshilfe: die Kindertagesstätte Mullewapp, das gleichnamige Familienzentrum, ambulant betreutes Wohnen, der „Familien unterstützende Dienst“ und Freizeitaktivitäten mit Ausflügen und regelmäßigen Treffen. Jüngste Projekte sind das Wohnen im Sozialraum in fünf neu gebauten Wohnungen am Maienbaß und das ebenfalls dort untergebrachte Büro für leichte Sprache.

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