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Segeberg 95 Kinder haben keinen Kita-Platz
Lokales Segeberg 95 Kinder haben keinen Kita-Platz
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18:38 06.09.2018
Von Sylvana Lublow
Die Kita Wühlmäuse am Achtern Dieck bekommt eine weitere Familiengruppe im Oktober. In der Nachbarschaft soll zudem eine neue Kita gebaut werden. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Dass der Bedarf an Kita-Plätzen in Bad Bramstedt gestiegen ist und die vorhandenen Plätze bei Weitem nicht ausreichen, ist nicht neu für den Sozialausschuss. Bereits im April gab es Zahlen von der Stadt: Damals fehlten 10 Elementar- und 40 Krippenplätze. 50 Kinder waren also unversorgt. Zudem standen 85 künftige Krippenkinder auf der Warteliste. Auf der ersten Sitzung des neu konstituierten Sozialausschusses am Mittwochabend veröffentliche Sozialamtsleiter Jörg Kamensky dann die neusten Zahlen.

Die neue Kita wird nicht vor 2020 fertig

Seit April steht fest, dass die Stadt eine neue Kita braucht – und bauen muss. Nachdem in den Gremien im April und Mai über den Kita-Standort diskutiert wurde – er sollte möglichst nah an Wohngebieten mit vielen Familien sein – hat die Stadt nun ein Grundstück ins Auge gefasst: Es handelt sich um eine Fläche im hinteren Teil der Straße Achtern Dieck, liegt also nah am Neubaugebiet Bimöhler Straße. Das Grundstück ist teilweise noch als Wohnungsbaufläche und teilweise für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen. Deshalb ist eine Änderung der Bauleitplanung erforderlich. 

Der Kita-Neubau soll zwei Elementar- und zwei Krippengruppen umfassen, das sind insgesamt 60 Kita-Plätze.  Beschlossen wurde, dass die Stadt Bauherr sein und das Gebäude an einen Träger verpachten wird. Vor 2020 werde die Kita jedoch nicht bezugsfertig sein.

Container sind eine Übergangslösung

In der Übergangszeit sind weitere Maßnahmen geplant, beziehungsweise laufen schon an. Die Kita Wühlmäuse am Achtern Dieck konnte am 1. September schon eine neue Krippengruppe eröffnen, eine Familiengruppe geht noch im Oktober in Betrieb. Außerdem ist in dem Gebäude noch Platz für eine weitere Krippengruppe.

Eine weitere Maßnahme betrifft den Übergang: die Container neben der evangelischen Kita in der Holsatenallee. Eigentlich waren diese als Übergangslösung für die Zeit des Neubaus der Kita Arche aufgestellt worden. Die sollen nun weiter genutzt werden, geplant sind hier 30 Krippenplätze. Das zuständige Architekturbüro habe aus diesem Grund schon Gespräche mit den Nachbarn und Anliegern geführt, so Kamensky: „Die Nachbarn wollen ihre Zustimmung erteilen, haben aber eine Forderung: Sie möchten von der Stadt eine schriftliche Erklärung, dass die Container nicht weiter genutzt werden, sobald die neue Kita fertig gebaut ist.“ Das sollte kein Problem sein, da waren sich Verwaltung und Ausschuss einig.

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