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Segeberg Alt-Bürgermeister grillt die Kandidaten
Lokales Segeberg Alt-Bürgermeister grillt die Kandidaten
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10:00 05.09.2018
Von Sylvana Lublow
Burkhard Müller und Udo Gandecke moderieren die Kandidaten Show am 13.9. Quelle: Sylvana Lublow
Bad Bramstedt

Im Gegensatz zu seinem Nachfolger, dem amtieren Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach (FDP), ist Gandecke noch von der Stadtverordnetenversammlung ins Amt gebracht worden. So sah es die damalige Gesetzeslage vor. „Eine Direktwahl stärkt die Position des Bürgermeisters“, findet Gandecke.Die Direktwahl des Bürgermeisters in Bad Bramstedt findet am Sonntag, 23. September statt. Neben dem amtierenden Verwaltungschef Kütbach (56) stellen sich die Hamburger Regierungsamtsrätin Verena Jeske (39) und der kurdischstämmige Bad Bramstedter Taxifahrer und gelernter Einzelhandelskaufmann Serhat Yilmaz (28) zur Wahl. Und das Interesse an den drei Kandidaten in Bad Bramstedt ist groß. „Das ist bemerkenswert“, findet Gandecke: „Der Bürger will sich breit informieren.“ Und das kann er auch.

 An insgesamt sieben Vorstellungsrunden konnten und können die Wähler teilnehmen. Einige sind schon gelaufen, wie die Befragungen der örtlichen Parteien der Grünen und der FDP. Die CDU wird ihre Kandidaten-Runde noch in dieser Woche ausrichten, außerdem werden sowohl die Senioren als auch die Schüler der Auenlandschule und der Jürgen-Fuhlendorf-Schule die Chance erhalten, alle drei Kandidaten kennenzulernen und zu befragen.

Veranstalter ist die Stadt mit den politischen Gremien

Doch die größte öffentliche Diskussions- und Vorstellungsrunde wird es am Donnerstag nächster Woche ab 19.30 Uhr geben. Veranstalter ist die Stadt, also die Verwaltung gemeinsam mit den politischen Gremien. „Ich freue mich, dass der Hauptausschuss mich gebeten hat, die Moderation zu übernehmen“, sagt Gandecke. Der erste stellvertretende Bürgermeister Burkhard Müller (CDU) wird ihn dabei unterstützen. 

Gandecke, der Neutralität verspricht, habe den Bewerbern zuvor Briefe geschrieben, um sie über den Ablauf zu informieren. „Sie werden eine halbe Stunde früher da sein, damit wir auslosen können, in welcher Reihenfolge sie ihre eigenen Statements vortragen können“, erklärt der Alt-Bürgermeister. Danach startet die etrwa 30-minütige Diskussionsrunde. „Danach hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.“ Nach einem Abschluss-Statement der Drei ist es dann auch schon geschafft.

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