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Segeberg Süß und bissig
Lokales Segeberg Süß und bissig
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05:06 09.05.2018
Von Gunnar Müller
Der älteste Jung-Uhu aus dem 2018er-Jahrgang schaut neugierig aus dem an eine Hundehütte erinnernden Eulenkasten am Kalkberg. Quelle: hfr Florian Gloza-Rausch
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Bad Segeberg

Dabei hatte das Team um Florian Gloza-Rausch das Weibchen weder an seinem angestammten Brut-Platz noch an anderen Orten im Freilichttheater gesehen. „Also dachten wir, dass es möglicherweise witterungsbedingt in diesem Jahr keine Brut gebe“, erläuterte der wissenschaftliche Leiter und Geschäftsführer des Segeberger Fledermaus-Zentrums Noctalis.

Dann aber, so Gloza-Rausch weiter, sei es Tierpflegerin Jasmin Bulang bei einer erneuten Geländekontrolle gelungen, die Brut des Weibchens in einem Kasten nachzuweisen.

Logenplatz für Vögel und Besucher

Bereits seit acht Jahren brüten die Uhus regelmäßig am Kalkberg; zunächst suchte sich damals das Weibchen im ersten Jahr eine Brutmulde in der Felswand über dem Besuchereingang der Kalkberghöhle aus. „In den Folgejahren hat es sich für einen Logenplatz hoch über dem Freilichttheater zur Brut und zur Jungenaufzucht entschieden“, berichtete der Diplom-Biologe weiter. 2013 wurden mit Genehmigung und finanzieller Förderung der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Segeberg zwei Nisthilfen durch den Heidmühlener Diplom-Biologen Björn Leupolt angebracht. „Wir haben die Brutplattformen extra gegenüber unserer Sonnenterrasse platziert, um so die Jungenaufzucht für unsere Besucher erlebbar zu machen.“ Doch das Uhu-Weibchen blieb dem alten Brut-Platz über Jahre treu – bis in diesem Jahr Nestlinge im oberen der beiden Brutkästen entdeckt wurden.

In den kommenden Wochen können Besucher des Fledermauszentrums von der Terasse aus also das Aufwachsen der noch kleinen Greifvögel beobachten.

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