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Segeberg Der heiße Kampf ums Rathaus
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10:54 22.09.2018
Von Einar Behn
Das Rathaus Bad Bramstedt war 1989 grundlegend umgebaut und um diesen rückwärtigen Anbau erweitert worden. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Hans-Jürgen Kütbach (58), bereits seit 2001 im Amt, strebt seine vierte Amtszeit an. Die Regierungsamtsrätin im Schifffahrtsamt, Verena Jeske, versucht ihm den Posten streitig zu machen. Dritter Bewerber ist der Bad Bramstedter Serhat Yilmaz (29), von Beruf Taxifahrer.

Sollte es am Wahlsonntag einem Kandidaten gelingen, über 50 Prozent der Stimmen auf sich zu vereinigen, ist er gewählt. Sollten sich die Stimmen jedoch unterhalb der 50-Prozentmarke auf die Kandidaten aufteilen, kommt es in vier Wochen zu einer Stichwahl zwischen den beiden führenden Bewerbern.

Auf dem Wahlzettel finden sich die drei Namen der Bewerber. Während bei Kütbach und Yilmaz „Einzelbewerber“ steht, ist dort bei Jeske die „SPD“ verzeichnet, obwohl sie der Partei nicht angehört. Wahlleiter Burkhard Müller sagt: „Das Wahlgesetz schreibt es so vor. Frau Jeske wurde von der SPD vorgeschlagen und musste deshalb nicht die Unterstützerunterschriften sammeln. Wäre Frau Jeske ein gemeinsamer Vorschlag von CDU und SPD gewesen, würden dort beide Parteien stehen.“

Kütbach hatte 2012 als einziger Bewerber bei einer Wahlbeteiligung von 21,5 Prozent 85,3 Prozent Ja-Stimmen und 14,7 Prozent Nein-Stimmen erhalten. Sechs Jahre zuvor hatte die SPD ebenfalls einen Bewerber ins Rennen geschickt, der aber nur gut 32 Prozent bekam. Die Wahlbeteiligung lag 2006 bei knapp 42 Prozent. Bei seiner ersten Wahl, es war die erste Direktwahl eines Bürgermeisters in Bad Bramstedt überhaupt, konnte sich Kütbach gegen drei weitere Kandidaten durchsetzen, darunter auch die heutige Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). Kütbach gewann schließlich die Stichwahl gegen Burkhard Müller (CDU), seinem jetzigen Stellvertreter.

Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Anschließend wird im Wahllokal ausgezählt. „Das kann durchaus anderthalb Stunden dauern“, meint Müller. Wer das Wahlergebnis aus erster Hand erfahren will, sollte nach 18 Uhr ins Rathaus kommen. Dort werden die Ergebnisse aus den Wahllokalen auf Monitoren angezeigt.

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