Keis Segeberg. Vor deren „schlampiger Schwarzarbeit“ warnt das Kreisordnungsamt. Die Teerkolonnen seien zurzeit wieder vermehrt im Kreis Segeberg unterwegs.
Die von den Kolonnen verwendeten Briefköpfe und Unterlagen wirken zwar professionell, enthielten häufig aber nur fingierte Firmen. Überprüfungen hätten in der Vergangenheit ergeben, dass es sich um Scheinfirmen gehandelt habe.
Das Ordnungsamt kennt den Ärger der Geprellten: „Spätestens, wenn nach einem oder zwei Jahren der minderwertige Asphalt bröckelt und den Eigentümer aus den schadhaften Stellen frisch sprießende Gänseblümchen oder Löwenzahn begrüßen, wird er feststellen, dass die Arbeiten zwar billig, aber wegen der mangelnden Qualität doch zu teuer waren. Regressansprüche sind nicht durchsetzbar.“
Weiterhin weist der Kreis darauf hin, dass es sich bei dieser Art von Geschäften um Schwarzarbeit handelt, bei der neben der Steuerhinterziehung auch handwerks- und gewerberechtliche Vorschriften verletzt werden. Der Auftraggeber macht sich der Beihilfe zu einer Straftat schuldig. „Das Gesetz sieht hierfür erhebliche Strafen beziehungsweise Geldbußen bis in fünfstelliger Höhe vor.“
Wer von Mitarbeitern dieser Teerkolonnen angesprochen wird, sollte sich mit dem Kreis Segeberg (04551/951298) oder der Polizei in Verbindung setzen.
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