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Kein Gottesdienst ohne Gertrud Pfadler

Ansgarkreuz in Nahe Kein Gottesdienst ohne Gertrud Pfadler

Wenn Gertrud Pfadler am Sonntag (10.30 Uhr) das Ansgarkreuz von Propst Daniel Havelmann erhält, steht sie im Mittelpunkt, aber nicht alleine – denn es ist der ein Gottesdienst für alle Ehrenamtler. „Das wäre mir sonst auch peinlich“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats.

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Wenn Gertrud Pfadler nicht gerade in der Kichengemeinde aktiv ist, schreibt sie gerne. „Ich liebe Worte und Sprache“, sagt die Naherin, die am Sonntag das Ansgarkreuz der Nordkirche erhält.

Quelle: Lutz Timm

Nahe. Denn sie steht nicht gerne im Mittelpunkt, engagiert sich aber seit über drei Jahrzehnten für die Kirche.

Dass sie dafür jetzt mit einer der höchsten Ehrungen der Nordkirche ausgezeichnet wird, kann die 69-Jährige nach anfänglicher Skepsis „mit gutem Gewissen annehmen“. Schließlich sei sie lange aktiv in der Gemeinde und dabei ansprechbar für alle Menschen von den Kindern bis zu den Senioren.

Gertrud Pfadler ist seit über 20 Jahren in der Synode des Kreises aktiv

Pastor Jobst-Ekkehard Wulf, der die Auszeichnung für Pfadler auf den Weg gebracht hat, geht noch weiter. „Sie ist das ehrenamtliche Gesicht unserer Kirchengemeinde“, sagt Wulf. Gertrud Pfadler melde sich sogar ab, wenn sie einen Sonntag nicht zum Gottesdienst komme und sei auch sonst von der Theatergruppe über den Förderverein bis hin zur Trauergruppe immer im Einsatz und dabei bestens vernetzt. Seit 1980 ist die Krankengymnastin im Ruhestand im Chor aktiv, 1996 zog sie in die Synode des Kreises und den Naher Kirchenvorstand ein, dessen stellvertretende Vorsitzende sie seit 2000 ist. „Sie ist im christlichen Sinne ein besonderes Vorbild“, sagt Wulf. 

Das Wissen im Einklang mit Gott zu leben, lasse sie „offen für Gutes“ sein, sagt Pfadler. „Ich gehe gerne in die Kirche, genieße die Gemeinschaft und singe gern.“

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