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Segeberg JFS-Arbeiten werden ausgeschrieben
Lokales Segeberg JFS-Arbeiten werden ausgeschrieben
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17:29 06.11.2018
Von Einar Behn
Ein solches Durcheinander von parkenden Autos und Fahrradständern soll es künftig nicht mehr geben. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Der Bauausschuss genehmigte am Montagabend einstimmig, 341.000 Euro, die eigentlich erst fürs nächste Jahr vorgesehen waren, als außerplanmäßige Ausgabe für dieses Haushaltsjahr zu verbuchen. Sonst wäre die Finanzierung nicht gesichert, die Arbeiten dürften nicht ausgeschrieben werden. Die Hauptarbeiten werden wegen des bevorstehenden Winters allerdings wohl ohnehin erst im Frühjahr 2019 möglich sein.

Vorgesehen ist, den asphaltierten Schulhof einschließlich des Lehrerparkplatzes mit den Fahrradständern neu zu gestalten. Die Rasenfläche soll entgegen der ersten Pläne zunächst unangetastet bleiben. Spielgeräte und Sitzecken werden ebenfalls nicht mit ausgeschrieben. Diese sollten eigentlich in 2019 von 341.000 Euro angeschafft werden. Die Schule hat sich nun aber verpflichtet, diese über ihren Förderverein selbst zu kaufen. Die eingeplanten 1,4 Millionen Euro müssen auch so voll ausgeschöpft werden, da, anders als zunächst erwartet, die gesamte Kanalisation auf dem Schulgelände erneuert werden muss.

Das Schulgelände wird stufenlos

Das gesamte Schulgelände soll stufenlos gestaltet werden. Der Bauausschuss hatte sich zeitweilig dafür ausgesprochen, die Treppe zum Lehrerparkplatz an den Fahrradständern zu erhalten. Das wurde mittlerweile aber wieder verworfen, nun soll das Gelände mit leichten Gefälle zum Düsternhoop eingeebnet werden. Die überdachten Fahrradständer werden dort verschwinden, Auto- und Radverkehr voneinander getrennt werden. Mehr Parkplätze, wie ursprünglich gewünscht, wird es aber vorerst nicht geben. „Wir werden unterm Strich rund 80 Stellplätze behalten“, erklärte Schuldirektor Dr. Holger Oertel. Ihn freut, dass es vor der Schule eine „Kiss-and-go-Zone“ geben wird. Hier können die Eltern mit dem Auto kurz anhalten, um ihre Kinder zu verabschieden. „Das frühmorgendliche Verkehrschaos vor der Schule wird dadurch hoffentlich vorbei sein“, so Oertel, der allerdings dafür warb, dass die Schüler wenn möglich mit dem Fahrrad kommen.

Perspektivisch können weitere Stellplätze nördlich der Schule auf einer Wiese geschaffen werden, die der Stadt gehört und als Erweiterungsfläche für die Schule vorgehalten wird. Nötig wird das wahrscheinlich, wenn es durch das wieder eingeführte G9-Abitur in einigen Jahren eine größere Oberstufe geben wird.

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