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Segeberg Die Dagmar Aaen hängt am Haken
Lokales Segeberg Die Dagmar Aaen hängt am Haken
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14:57 31.08.2018
Von Sylvana Lublow
Die Dagmar Aaen am Haken: Das Schiff wurde in den Ort Aasiaat eingeschleppt, wo es repariert wird. Quelle: Arved Fuchs Expeditionen
Bad Bramstedt/Aasiaat

Bereits in Island war eine entsprechende Reparatur erforderlich gewesen, bei der das Schiff aus dem Wasser geholt werden musste, um den Propeller reparieren zu können. Jetzt musste das Schiff erneut anlegen – und zwar in der Ortschaft Aasiaat an der grönländischen Westküste. Der erste Schaden, der das Schiff nicht weiterfahren ließ, ereilte die Crew elf Seemeilen südlich von der Stadt Upernavik. „Wir konnten unter Segeln in den dortigen Hafen einlaufen“, sagt Arved Fuchs.

Die Stimmung an Bord ist trotzdem gut

Der erneute Zwangsstopp in Aasiaat, wo die Dagmar Aaen eingeschleppt wurde, sei für Fuchs und die Crew sehr ärgerlich, da er Zeitverlust und zusätzliche Kosten bedeute. „Neben der Reparatur ist nun eine genaue Fehleranalyse zwingend notwendig, damit ein wiederholtes Versagen ausgeschlossen werden kann“, so Fuchs. Für die Fehleranalyse wird diesmal auch ein Experte aus Dänemark hinzugezogen, der den gesamten Antriebsstrang untersuchen wird.

Die Expedition soll auf den Klimawandel aufmerksam machen

Die Stimmung an Bord sei dennoch gut. Fuchs: „Wir alle wissen, dass eine Expedition auf einem traditionellen Segelschiff immer unvorhersehbare Ereignisse auf den Plan rufen kann, im Positiven wie im Negativen.“ Der Bad Bramstedter Abenteurer ist froh, dass ihn der Schaden nicht im Smith Sund, im hohen Norden im Packeis ereilt hat. „Dort, abseits jeder Infrastruktur, hätte ein Schaden weitreichende Konsequenz für das Schiff haben können. Jetzt aber heißt es Ruhe bewahren und genau zu arbeiten. Wir werden den Fehler finden, beheben und die Expedition fortführen“, ist sich Fuchs sicher.

Fuchs und seine Crew sind unterwegs im hohen Norden, um auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. An Bord befindet sich eine Gruppe von Seeleuten und Energieexperten. Im Dialog mit Menschen vor Ort sollen Best-Practice-Beispiele aufgezeigt und Perspektiven sowie Lösungsvorschläge erörtert werden. Die Crew dokumentiert, spricht mit Wissenschaftlern, Projektleitern und Forschern, aber auch Jägern und Fischern vor Ort.

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