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Segeberg Der Wöddel in alten und neuen Bildern
Lokales Segeberg Der Wöddel in alten und neuen Bildern
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21:45 29.10.2018
Von Nicole Scholmann
Johann Schümann (von rechts), Volkmar Zelck und Johann Ahrens haben die Schau zusammengestellt. Quelle: Nicole Scholmann
Henstedt-Ulzburg

„Ich bin sehr überrascht, wie viele Besucher heute gekommen sind“, sagte Johann Schümann hocherfreut und auch etwas stolz. Zusammen mit Johann Ahrens und Ortsarchivar Volkmar Zelck sowie den Mitgliedern des Arbeitskreises Ortsgeschichte hatte Schümann sich seit zwei Jahren mit dem Ortsteil Henstedt und dort vor allem mit dem Wöddel als ehemaligen Ortsteich und heutigem Regenrückhaltebecken sowie den angrenzenden Bauernhöfen und Gewerbebetrieben beschäftigt. Etliche Fotos aus vergangener Zeit und dazu neue Ansichten der Hobbyfotografin Heike Benkmann sorgen für eine kurzweilige Schau.

„Einen Dorfteich haben viele Orte, aber so einen wie unseren Wöddel nicht“, betonte Schümann in seiner Begrüßung. Er erinnerte an zahlreichen Kindheitserlebnisse vieler Henstedter. Früher habe man im Teich Stichlinge geangelt, war auf ihm im frostigen Winter Schlittschuh gelaufen und die Landjugend hatte sogar eine Eisdisco auf die Beine gestellt. „Das war mir neu“, gab der 75-jährige Senior zu.

Auch die Gewerbetreibenden rund um den Teich nutzten ihn, sei es zum Kühlen der Waren oder zum Einleiten des Schmutzwassers. Rund um den Wöddel hatten sich Schuster, Schmied, eine Meierei, Schlachterei und natürlich Bauern angesiedelt. Auf alten Ansichtskarten stellt sich der Wöddel als Flaniermeile dar, den man im guten Anzug sonntags umrundete. Einen großen Wunsch hat Johann Schümann an Verwaltung und Politik: „Kann nicht der Wöddel wieder ein Teich werden und woanders ein Regenrückhaltebecken entstehen?“, fragte er in die Runde.

Die Ausstellung kann bis zum 18. November täglich zwischen 9 und 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Am Mittwoch, 14. November, ist ab 19 Uhr ein Bildervortrag mit weiteren Aufnahmen des Wöddels und aus Henstedt vorgesehen.

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