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Segeberg Stadt genehmigt 1,3-Millionen-Umbau
Lokales Segeberg Stadt genehmigt 1,3-Millionen-Umbau
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19:22 13.02.2018
Ein heilloses Durcheinander von Radfahrer, Fußgängern und Autofahrer herrscht täglich an der JFS. Das soll nun anders werden. Quelle: Sylvana Lublow
Bad Bramstedt

Mit großer Mehrheit – wenige Nein-Stimmen gab es in beiden Ausschüssen bei der SPD – votierten die Kommunalpolitiker für die Gestaltungsplanung, wie sie der Rendsburger Landschaftsarchitekt Johannes Kahl in der Sitzung präsentierte. Kahl kann jetzt detaillierte Pläne in Angriff nehmen, über die dann die Kommunalpolitiker noch beraten werden. Wenn die genauen Kosten ermittelt seien, bekomme der Bauausschuss diese auf den Tisch, „bis dahin steht auch fest, welche Fördermittel zu bekommen sind“, so Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Die beiden Ausschüsse waren sich einig, dass der Bauausschuss dann auch über die Aufhebung der Haushaltssperre entscheiden soll.

Das Gymnasium will selbst eingenommene Mittel in Höhe von 60000 Euro für das Projekt zur Verfügung stellen.

Wie der Planer sagte, könnten die Arbeiten um Ostern herum ausgeschrieben werden, so dass der Umbau auf dem Schulgelände in den Sommerferien starten kann. Lehrer und Schüler des Gymnasiums hatten schulintern fast zwei Jahre Arbeit in die Umbauplanung gesteckt, die von Kahl dann professionell zu Papier gebracht wurde. Handlungsbedarf gibt es vor allem im Hinblick auf die Verkehrssituation, denn auf dem Schulgelände begegnen sich Pkw, Busse, Radfahrer und Fußgänger teilweise in gefährlichen Situationen. Die Schule wünscht sich zudem Flächen für Spiel und Sport sowie zusätzliche Sitzmöglichkeiten. Die Priorität sieht Kahl an der Entflechtung des Verkehrs. Auflösen möchte er auch „die sehr strenge Gliederung“ des Geländes. Außerdem: „Die JFS ist eine stolze Schule, die auf einem Hügel liegt, aber es gibt eigentlich gar keinen Eingang“, meinte der Planer. So sieht sein erster Entwurf auch ein „Portal“ als Haupteingang zum Schulgelände vor.

Wie Johannes Kahl in der Sitzung erläuterte, weise das Schulgelände auf einer Länge von 100 Metern ein Gefälle von gut zwei Metern auf. Durch Absenken könne es barrierefrei, ohne die vorhandenen Treppen, umgebaut werden.  

Von Anna Maria Persiehl

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