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Segeberg SPD: Lob für die neue Bürgermeisterin
Lokales Segeberg SPD: Lob für die neue Bürgermeisterin
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19:43 15.04.2019
Von Einar Behn
Der neue SPD-Vorstand nach der Wahl durch die Jahreshauptversammlung (von links): Gudrun Baum (Beisitzerin), Jan-Uwe Schadendorf (Beistizer und Fraktionssprecher), Wolfgang Giehl (Schatzmeister), Marina Böttcher-Wojcicki (Beisitzerin), Karen Steffen (Beisitzerin), Klaus-Dieter Hinck (Vorsitzender), Anita Neumann (Schriftführerin), Ralph Baum (2. Vorsitzender) und Hans-Werner Park (Beisitzer). Quelle: Privat
Bad Bramstedt

In seinem Jahresrückblick sagte Hinck: „Bei der Kommunalwahl büßten wir gegen den Trend in Land und Bund nur verhältnismäßig wenig Prozentpunkte ein und konnten die Anzahl unserer Sitze in der Stadtverordnetenversammlung halten.“ Und ein voller Erfolg sei dann die Bürgermeisterwahl gewesen. In der Stichwahl konnte sich die parteilose, aber für die SPD kandidierende Verena Jeske mit 58 Prozent klar gegen Amtsinhaber Hans-Jürgen Kütbach (42 Prozent) durchsetzen. 

Hincks Einschätzung, dass ein personeller Wechsel nötig war, teilten auch andere Parteimitglieder in der Jahreshauptversammlung. Es sei bei diversen Themen ein frischer Wind im Ort zu verspüren, meinten einige. Der langjährige, ehemalige Fraktionssprecher Bodo Clausen sagte: „Man erkennt die deutlich eigene Meinung unserer neuen Bürgermeisterin. Das ist erfrischend und gut.“

Hinck als Vorsitzender wiedergewählt

Hinck wurde von der Versammlung in seinem Amt als SPD-Ortsvereinsvorsitzender bestätigt. Er ist bereits seit zwölf Jahren im Amt, sieht seine Wiederwahl aber durchaus kritisch: „Es würde nicht schaden, wenn junge Leute uns mal ‚vom Thron‘ stießen. Leider ist das Interesse an laufendem, politischen Engagement in unserer Zeit nicht sehr ausgeprägt. Das ist kein gutes Zeichen für unsere Demokratie und wir müssen parteiübergreifend daran arbeiten, dass jüngere Leute ihre Zukunft selbst gestalten“, sagte der 64-Jährige.

Die Klimaschutzbewegung der Schüler, Fridays for Future, sei für ihn ein Hoffnungsschimmer, „der in Bad Bramstedt aber noch nicht angekommen zu sein scheint.“ Er spielte darauf an, dass die Oberstufenschüler der beiden Bad Bramstedter Schulen bisher an keinen Protestaktionen während der Schulzeit teilgenommen haben.

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