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Segeberg Perspektiven für Gymnasiasten
Lokales Segeberg Perspektiven für Gymnasiasten
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15:00 27.06.2018
Von Gunnar Müller
Zum siebten Mal konnten sich die Schüler der Dahlmannschule und des Städtischen Gymnasiums beim Berufsinformationstag über Studien und Ausbildungen kundig machen. Auch Stine Petersen, Johanna Nasse, Lina Fuhl und Nele Holst-Oldenburg nutzen diese Chance. Quelle: Gunnar Müller
Bad Segeberg

Bauingenieurwesen, Pharmazie, Landespolizei, Betriebswirtschaft, Journalismus oder Tourismusmanagement – bereits in der ersten Schulstunde konnten die Schüler aus einer breiten Palette möglicher Ausbildungen und Studiengänge wählen. 34 Experten standen den Tag über den Schülern Rede und Antwort, informierten die Elftklässler der beiden Gymnasien. Fünf Informationsveranstaltungen konnten die Schüler buchen. „Zu 99 Prozent konnten wir die Wünsche erfüllen.“

"Auf jeden Fall etwas gebracht"

„Gebracht hat mir das auf jeden Fall etwas“, sagte Lina Fuhl. Die 17-Jährige besuchte morgens die Tourismusmanagementveranstaltung. „Work and Travel“ („Arbeite und reise“) nannte sich das nächste Panel, das die Dahlmannschülerin besuchte; gemeinsam mit Stine Petersen und 55 weiteren Schülern. Die „Betriebswirtschafts-Vorstellung“ fand ich heute morgen super interessant“, so Nele Holst-Oldenburg. Der 17-Jährigen gefiel dabei besonders, dass ein Student im Dualen System  von seinen eigenen Erfahrungen berichtete.

Auch Bundeswehr informierte

Fünf „Pflichtstunden“, so Edda Reimers, mussten die Schüler absolvieren, hatten dabei aber die freie Wahl. Am meisten nachgefragt waren „Work and Travel“, aber auch die Studienberatung der Agentur für Arbeit, Medienmanagement – und die Karriereberatung der Bundeswehr. „Wir hatten hier keine kritischen Töne vorab, dass sich die Bundeswehr vorstellen kann“, erklärte Reimers. Mehr als 50 Elftklässler – darunter die Hälfte Schülerinnen – informierte Hauptmann Ronald Hartwig über Studienmöglichkeiten bei der Truppe.

Ein bisschen mehr Messe gewünscht

Dr. Birgit Noack hält die Organisation mit Info-Vorstellungen in Klassenstärke für optimal. So könnten die Werbenden den Schülern mehr Informationen in kurzer Zeit nahebringen. Dahlmannschülerin Johanna Nasse hingegen hätte sich auch eine Mischform zwischen BIT und Messe vorstellen können: „Auf einer Messe gibt es zwar auch Schüchterne, die an den Ständen keine Gespräch beginnen. Aber man hat erst einmal die Möglichkeit herum zu gucken.“

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