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Segeberg Busverkehr wird neu geregelt
Lokales Segeberg Busverkehr wird neu geregelt
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18:42 06.12.2018
Von Gerrit Sponholz
Der Zentrale Omnibusbahnhof in Bad Segeberg: Laut Jens Wersig (SPD) muss der bald neugestaltet werden. Quelle: Nadine Materne
Bad Segeberg

Außerdem trägt er fortan die Kosten der Kommunen, die bislang einen Teil der Schülerbeförderung (1,3 Millionen Euro) mit übernehmen mussten.

CDU und AfD hatten dies abgelehnt. Die übrigen Fraktionen stimmten zu. „Wir wollen den Öffentlichen Personennahverkehr verbessern“, hatte Arne Hansen geworben, Vorsitzender der Grünen-Fraktion und Vorsitzender des Umweltausschusses. Der Stadtverkehr solle eingebunden werden. Sie würden von vielen Kunden genutzt und seien wichtig auch für das Umland.

Busverkehr: Bad Segeberg profitiert besonders stark

Würden sie mit in die Regie des Kreises übernommen, könne der über seine externen Verkehrsplaner endlich einen Busverkehr „aus einer Hand und aus einem Guss“ erarbeiten. Zunächst würden die Fahrten alle übernommen. Später sollen die Fahrpläne verbessert werden. Ohnehin, assistierte Jens Wersig (SPD), soll in naher Zukunft der Nahverkehrsplan überarbeitet werden.

Hansen erhofft sich auch Effizienzgewinne. Außerdem würden die Kommunen entlastet. Dass eine Stadt wie Bad Segeberg nun besonders stark profitiert und gut eine halbe Million Euro pro Jahr weniger zahlen muss, hielt Wersig für kein Argument. Bad Segeberg müsse ohnehin bald viel Geld in die Hand nehmen. Der Zentrale Omnibusbahnhof müsse neu gestaltet werden. Kaltenkirchen profitiere, weil es dann mit im Hamburger Verkehrsverbund sei.

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