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Segeberg 25. Kinderfest bei Wildwest-Temperaturen
Lokales Segeberg 25. Kinderfest bei Wildwest-Temperaturen
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09:14 23.07.2018
Von Gunnar Müller
Noah (7) und Modou (11) Christiansen aus Hamburg haben ein großes Vorbild: Old Shatterhand. Quelle: Gunnar Müller
Bad Segeberg

 „Ich liiiiiiiiiiiiiebe Indianer“, strahlte Chara Tonak (15), die sich samt Feder im Haar gerade einige Autogramme im Indian Village geholt hatte. Gut zwei Stunden vor Beginn der der Nachmittagsvorstellung von „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ nahmen sich die Schauspieler Zeit für Selfies mit ihren kleinen (und auch manchen größeren) Fans und schrieben fast ununterbrochen Autogramme.

Auf Tuchfühlung mit den Stars

Bereits eine Stunde vorher hatten sich bei Jan Sosniok (Winnetou), Christine Neubauer (Judith Silberstein), Joshy Peters (Old Shatterhand), Jochen Horst (Harry Melton) und den anderen Stars der 67. Saison lange Schlangen gebildet. „Wir sind total begeistert“, schwärmte auch Charas Mutter Sabine, die gemeinsam mit ihren anderen Kindern Xavier Alejandro und Lisa Marie ebenfalls mit den Schauspielern auf Tuchfühlung gehen wollte. Die beiden Vier- und Fünfjährigen, gekleidet wie Indianer, hatten zuvor am Stand des Erlebniswaldes Trappenkamp kleine Tomahawks gebastelt und – vermutlich nicht ganz authentisch – mit ein paar Herzchen verschönert.

Hauptsache Action

Beim Technischen Hilfswerk (THW) konnten die kleinen Besucher eine rund zwölf Meter lange Rutsche hinuntersausen. Auf dieser waren gerade auch die beiden Brüder Noah und Modou Christiansen unterwegs. „Ich bin jetzt schon das dritte Mal bei den Karl-May-Spielen“, sagt der elfjährige Modou. „Am tollsten finde ich immer die Explosionen.“ Andere mögen sich erschrecken – Modou aber nicht. Für den siebenjährigen Noah ist „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ die persönliche Premiere in der Kalkberg-Arena. Dass da einige Schauspieler nur zum Schein „abgeknallt“ werden – und dass alles wirklich nur Show ist – weiß der kleine Hamburger. Hauptsache Action, darin sind sich die Brüder einig. Und ein gemeinsames Vorbild hat das Duo auch: Old Shatterhand.

Buntes Programm für Kinder - und kostenfrei

Vor den Hüpfburgen und dem Bungee-Trampolinspringen musste man gegen Mittag ein paar Minuten anstehen, so groß war der Andrang. Schließlich waren sämtliche Aktionen kostenfrei. „Ich freue mich sehr, dass wir beim Kinderfest wieder viele Partner an unserer Seite haben. Nur so ist es möglich, unseren kleinen und großen Gästen einen unvergesslichen Tag zu bereiten“, hatte Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, bereits vor dem großen Jubiläumsfest gesagt. Es war die 25. Auflage der Aktion.

Besucher als Statisten am Kalkberg

Während des Vormittags konnten sich die Besucher auch die gefiederten Stars der Karl-May-Spiele kennenlernen: Neben den schnatternden Gänsen bestaunten die Besucher auch Adlerdame Mali (die im Stück Winnetous Adler Ko-inta spielt) und Bussardweibchen Pepper von der Greifvogelstation Hellenthal. Manchmal wurden auch die Besucher selbst zu Statisten des Festes: Etliche von ihnen hatten sich verkleidet, liefen in Lederjacken mit Fransen und Cowboy-Hüten oder mit Federn im Haar über den Platz mit den Saloons und Tipis. Und das konnte sich durchaus lohnen: Kinder, die im Wildwest- oder Indianerkostüm zum Fest kamen, konnten bei der Nachmittagsvorstellung im Freilichtheater 3 Euro Eintritt sparen.

Wie die Karl-May-Spiele überhaupt in den Norden kamen, können Sie in einem Storytelling erfahren.

Mehrere Tausend kleine und große Besucher kamen zum 25. Kinderfest der Karl-May-Spiele nach Bad Segeberg.
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