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Zwei junge Männer schwer verletzt

Mit Messer zugestochen Zwei junge Männer schwer verletzt

Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht zu Sonntag vor dem Que-Danceclub an der Rosenstraße in Bad Segeberg ab: Zwei junge Männer wurden von einem Dritten mit einen Messer angegriffen und dabei schwer am Hals verletzt.

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Der Parkplatz des Que-Danceclubs an der Rosenstraße in Bad Segeberg war in der Nacht zu Sonntag Schauplatz einer blutigen Messerattacke.

Quelle: Thorsten Beck

Bad Segeberg. Gegen 2.15 Uhr war bei der Rettungsleitstelle der erste Notruf eingegangen: Zwei Personen seien mit einem Messer schwer am Hals verletzt worden. Zwei Rettungswagen und ein Notarzt machten sich sofort auf den Weg zum ehemaligen Antikschuppen unweit des Alten Bahnhofes.

Wie Polizeioberkommissar Dirk Scheele, Sprecher der Direktion Segeberg, am Sonntag berichtete, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 29 Jahre alten Deutschen aus Rendsburg. Über die Hintergründe des Angriffs und das Motiv sei noch nichts bekannt. „Es liegen derzeit Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Täters vor.“ Nach derzeitigem Ermittlungsstand kannten sich Täter und Opfer nicht.

Während eingesetzte Rettungskräfte die beiden Betroffenen versorgten, nahmen Beamte des Polizeireviers Bad Segeberg den Tatverdächtigen auf dem Parkplatz fest und brachten ihn zur Dienststelle an der Dorfstraße. Weitere Beamte befragten Zeugen am Ort des Geschehens.

Einen 23-Jährigen aus Bad Segeberg hatte der Angreifer so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Das andere Opfer, ein 29-Jähriger aus Kiel, kam mit schweren Verletzungen ebenfalls in eine Klinik. „Aktuell befinden sich beide außer Lebensgefahr", so der Sprecher. Aus ihrem Umfeld hieß es, der Täter habe versucht, ihnen die Kehle durchzuschneiden.

Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen übernommen. Der Rendsburger wurde auf Antrag der Kieler Staatsanwaltschaft in der Psychiatrie untergebracht. Er soll zuvor als Gast vom Personal des Que-Danceclubs abgewiesen worden sein.

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