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Segeberg Kritik an Barbara Büttner-Bohn (FDP)
Lokales Segeberg Kritik an Barbara Büttner-Bohn (FDP)
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17:02 18.05.2018
Von Klaus-Ulrich Tödter
Die  künftige FDP-Stadtvertreterin Barbara Büttner-Bohn steht zur Zeit schwer in der Kritik. Quelle: Privat
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Kaltenkirchen (Kr. Segeberg)

Kaltenkirchen. Als letzte der Kaltenkirchener Parteien hat die FDP die personellen Weichen für die neue Stadtvertretung gestellt. Nachdem der langjährige Fraktionschef Eberhard Bohn nicht mehr dem Gremium angehört, führt künftig die Ortsvorsitzende Katharina Loedige auch die Fraktion. Als ihre beiden Stellvertreter fungieren Nadine Sievert und Torben Kewitz.

CDU: Einseitige Berichterstattung

Barbara Büttner-Bohn, die neu in die Stadtvertretung kommt, übernimmt den Vorsitz des Sozial- und Gleichstellungsausschusses, wenn die FDP dafür das Zugriffsrecht hat. Ob diese Entscheidung so glücklich ist, wird sich zeigen, denn die FDP-Politikerin sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt. Besonders die CDU hat sich auf sie eingeschossen. Der Vorwurf: Büttner-Bohn, auch FDP-Vorstandsmitglied, vermische ihr politisches Engagement in unzulässiger Weise mit ihrer Arbeit beim Kaltenkirchener Anzeigenblatt „Umschau“, wo sie die verantwortliche Redakteurin für die Themen der Stadt ist. Die einseitige FDP-Ausrichtung in Kaltenkirchen bestehe seit Jahren, heißt es von der CDU.

Für CDU-Bürgervorsteher Kurt Barkowsky war die Rolle der „Umschau“ gerade in der Diskussion um die künftige Farbe der neuen Innenstadtlampen eindeutig. Das Anzeigenblatt hat sich seiner Meinung nach klar erkennbar für die FDP-Postion stark gemacht. Die FDP wollte im Gegensatz zu CDU und Pro Kaki unbedingt an der Farbe Gelb festhalten.

Künftige Arbeit genau beobachten

Für den künftigen CDU-Fraktionschef Hauke von Essen geht das Verhalten Büttner-Bohns gar nicht. Er spricht von einer Interessenüberschneidung. Zudem würden in dem Blatt nur allzu gerne Leserbriefe mit heftiger Kritik an anderen Parteien abgedruckt. „Wenn wir bei falschen Behauptungen eine Richtigstellung fordern oder nur reagieren wollen, geht das oft nur mit Druck“, so von Essen. „Das ist nicht in Ordnung.“ Und dass Büttner-Bohn nun auch noch Ausschussvorsitzende werden wolle, sei die Krönung.

Die Fraktionssprecher der SPD und der Wählergemeinschaft Pro Kaki, Bernd Schädler und Reinhard Bundschuh, kündigten an, die künftige Arbeit der Umschau-Redakteurin genau unter die Lupe zu nehmen.  "Wir appellieren an ihr Gewissen, sich journalistisch neutral zu verhalten", so Schädler.

FDP: Lächerliche Kritik

Sie selbst sieht keine Verquickung zwischen ihrer beruflichen und politischen Arbeit. Ihre Partei- und Fraktionsvorsitzende Loedige bezeichnete die Kritik als „lächerlich

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